(openPR) “Mutter Natur und ihre Kinder” schließt eine Lücke in der Kinder- und Jugendliteratur. Zwar wird durch entsprechende Bücher bei den Kleinsten die Liebe zur Natur geweckt und auch die Großen werden sensibilisiert für Umweltprobleme, wenn das Interesse besteht. Doch was ist eigentlich mit jenen, die für eine Babysprache zu groß und für mit Fremdwörtern gespickte Sachbücher zu klein sind? “Mutter Natur und ihre Kinder” bietet ihnen genau das, was ihre Altersgruppe anspricht. So ist Fiktion mit Realem verknüpft. Die harte Realität wird nicht ausgespart. Dabei wird diese gleichzeitig von Fantastischem durchdrungen. So ist Mutter Natur, die gewöhnlich nur als abstrakter Begriff existiert, tatsächlich zum Leben erwacht. Während ihr Zweitname “Erhalterin” lautet, ist der ihres Mannes “Zerstörer”. Damit sind Turbulenzen in dieser Beziehung vorprogrammiert, wie bei gewöhnlichen Menschen auch. Doch da sie mit außergewöhnlichen magischen Kräften ausgestattet sind, ist es eben dann doch nicht gewöhnlich. Sie brauchen einander, denn Werden und Vergehen bilden eine Einheit in der Natur. Erst durch das Eingreifen der Menschen gerät diese aus dem Gleichgewicht, so dass der Zerstörer, der kraftstrotzend und ungestüm ist, nicht damit leben kann, dass ihm im 19. Jahrhundert ein mickeriger, lebensuntüchtiger und frühzeitig vergreister Sohn geboren wird, der gar nicht seinen Vorstellungen entspricht. Bereits vor der Industrialisierung wurden die Kinder von Mutter Natur geschwächt. Doch nun muss sie zusehen, wie sie ein Kind nach dem anderen verliert, sodass sie einen verzweifelten Entschluss fasst. Ihren jüngsten Sohn Alesandro sollen die Menschen nicht bekommen! Deshalb hält sie ihn im Regenwald gefangen. Doch mit Hilfe der Tiere bricht er aus seinem paradiesischen Gefängnis aus und muss bald feststellen: Hatte seine Mutter tatsächlich recht, wenn sie ihm die Welt der Menschen in den düstersten Farben beschrieb? Doch er will nicht als reumütiger Sohn zurückkehren. Deshalb kämpft er sich durch. Er spürt, seine Bestimmung ist Europa, da ursprünglich jedes Kind von Mutter Natur für einen Kontinent zuständig war. Im Verlauf seiner abenteuerliche Reise, stellt er fest: Es gibt sehr wohl Menschen, die für den Erhalt der Natur kämpfen, oder nie den Bezug zur Natur verloren haben. Doch werden diese Menschen ihn davor bewahren können, dass er sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, indem er seine magischen Kräfte verausgabt, um Naturkatastrophen zu verhindern?









