(openPR) Die SHB Allgemeine Versicherung VVaG aus Königswinter hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen weiteren deutlichen Schritt im Bereich der Rentabilitätsverbesserung machen können. Das versicherungstechnische Bruttoergebnis weist einen erfreulichen Gewinn in Höhe von 1,2 Mio. EUR auf. Unter Berücksichtigung des Rückversicherungsergebnisses führte dies dennoch zu einem versicherungstechnischen Verlust für eigene Rechnung, sodass das versicherungstechnische Ergebnis nach Veränderung der Schwankungsrückstellung im Vergleich zum Vorjahr noch einen Verlust in Höhe von 278 TEUR (VJ 1.371 TEUR) aufweist.
Die Sanierungsmaßnahmen spiegelten sich im Bereich der Beitragseinnahmen wieder und beliefen sich im Geschäftsjahr auf 6.013 TEUR und sind im Vergleich zum Vorjahr (7.117 TEUR) um 15,5% zurückgegangen. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die Bereinigung unrentabler Bestände zurückzuführen.
Die Brutto-Schadenquote für das Gesamtgeschäft 2021 war geprägt durch das Elementarereignis Bernd, zwei Großschäden in der Sachversicherung (Feuerversicherung und Betriebsschließung) sowie Nachmeldungen aus dem Bereich Betriebsschließungen. Gleichzeitig ergaben sich hohe Abwicklungsgewinne in der Betriebsschließungs- und der Betriebshaftpflichtversicherung. Die Gesamtschadenquote (brutto) verbesserte sich daher gegenüber dem Vorjahr deutlich von 205,9% in 2020, auf 39,6% für das Jahr 2021.
„Vor dem Hintergrund des ertragreichen Neugeschäftes gilt es, die Zusammenarbeit mit neuen Vertriebspartner im Maklermarkt auszubauen und sich auch für neue Betriebsarten zu öffnen. Das alles unter dem Aspekt der nachhaltigen Ertragssteuerung und des Substanzaufbaus der SHB, so Wolfgang Riecke Vorstand der SHB.
Damit verbunden ist es unbedingt notwendig, die eigenen Prozesse an die Anforderungen des Maklermarktes auszurichten. Aus diesem Grund wird die SHB in 2022 ein neues Bestands- und Schadensystem im Haus der SHB einführen. Die Produktlinie in den Sparten Unfall- sowie der Haftpflichtversicherung sind über digitale Abschlussstrecken im 1.Quartal erneuert worden. „Denn nur so werden wir den uns gestellten Anforderungen an einen Spezialversicherer im Lebensmittelhandwerk und im Privatkundensegment gerecht“, so Vorstand Dr. Alfred Mathy
Gleichzeitig wird die SHB mit dem neuen System die zukünftigen Schnittstellen an die Vertriebspartner, BiPRO-fähig machen.
Zudem möchte die SHB ihr Engagement auf dem Gebiet der Gewerbekunden deutlich ausbauen. Neben dem Bäckerhandwerk richtet sich der Fokus auf alle lebensmittelverarbeitende Betriebe. In dieser Zielgruppe sieht die SHB als Spezialversicherer mit über 100 Jahren Erfahrung das meiste Wachstumspotenzial.










