(openPR) In der Pharmazie und in Prüflaboren müssen Fehler und Missverständnisse unbedingt vermieden werden. Gerade Proben, wie beispielsweise die von Patienten, dürfen unter keinen Umständen verwechselt oder gar verloren gehen. Daher stehen vor allem Pharmaetiketten für die Probekennzeichnung vor sehr hohen Herausforderungen. Die Etiketten müssen beständig sein und auf der Probenoberfläche gut haften können. Zudem muss die Kennzeichnungslösung gut lesbar sein, um die Daten und Ergebnisse unmissverständlich zuordnen zu können.
Doch gehen wir mal ins Detail:
Welche Herausforderungen müssen Etiketten zur sicheren Probekennzeichnung genau erfüllen?
Die 3 wichtigsten Herausforderungen für Laboretiketten bei der Probenkennzeichnung
Gerade bei der professionellen Kennzeichnung von Probebehältern werden Laboretiketten mit unterschiedlichsten Schwierigkeiten konfrontiert. Vor allem diese 3 Herausforderungen gilt es zu bewältigen:
1. Probebehälter mit kleinem Durchmesser
Ob Laborgefäße, Ampullen, oder Reagenzgläser – Probebehälter gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Bei kleinen Durchmessern der Probebehälter ist immer wieder ein Phänomen in der Praxis zu beobachten. Durch den Material Memory-Effekt strebt jedes Etikett danach, nach dem Bekleben den flachen Ursprungszustand wieder herzustellen. Dieser physikalische Effekt hat zur Folge, dass sich bei kleinen Durchmessern die Etiketten nach und nach an den Ecken aufstellen und sich langsam vom Behälter lösen.
Um das zu verhindern, braucht man Laboretiketten mit einem Klebstoff, der speziell auf diese Verklebeanwendung angepasst wurde. Der Klebstoff muss hierzu so ausgelegt sein, dass die Haftklebkraft des Etiketts größer ist als die wirkenden Rückstellkräfte des Etikettenmaterials. Durch diese spezielle Abstimmung der Klebeeigenschaften kann eine optimale Haltbarkeit sichergestellt werden.
2. Exzellente Lesbarkeit auf geringem Platz
Probebehälter lassen meist nur eine geringe Fläche für Aufschriebe zu. Dennoch müssen wichtige Informationen selbst bei den kleinsten Ampullen unverfälscht erkennbar und gut lesbar sein.
Damit die Lesbarkeit auch auf kleiner Fläche möglich ist, muss die Oberfläche des Materials so ausgelegt werden, dass eine randscharfe Bedruckung ohne Schwierigkeiten möglich ist.
Die Pharmaetiketten zur Probenkennzeichnung bieten hierzu eine aufbereitete Oberfläche, die mit dem Thermotransferdruck-Verfahren fehlerlos bedruckt werden kann. So können neben Informationen in Textform auch verschiedene Codes, wie beispielsweise Barcodes, in hoher Qualität auf dem Etikett abgebildet werden.
3. Herausfordernde äußere Einflüsse während der Probenlagerung
Während der Lagerung und den Analysephasen werden die Probebehälter vielen Einflüssen im Labor ausgesetzt. Dazu gehören niedrige Temperaturen, wie bei Tiefkühllagerung, aber auch hohe Temperaturen wie beispielsweise bei Wärmebädern sind keine Seltenheit. Trotz all diesen Einflüssen müssen die Pharmaetiketten auf den Proben über einen langfristigen Zeitraum halten, um eine stets fehlerfreie Identifikation der Probe sicherzustellen.
Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, muss der Gesamtverbund des Etiketts verschiedene Beständigkeiten ausweisen. In vielen Fällen muss das Pharmaetikett zur Probenkennzeichnung sowohl temperaturbeständig wie auch chemikalienbeständig sein.
Sind die Materialeigenschaften und die damit verbundenen Beständigkeiten richtig ausgewählt, steht einer professionellen Probenkennzeichnung im Laboralltag nichts mehr im Wege.
Diese strengen Bedingungen, was die Oberfläche, die Klebeeigenschaften und die Beständigkeit angeht, haben ihre Richtigkeit. Denn gerade in der Pharmazie, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht, darf man sich bei der Etikettierung keine Fehler erlauben!
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