(openPR) Madlen Dreisbach verkürzt Ausbildung zur Oberflächenbeschichterin und schließt nach zweieinhalb Jahren als „Schulbeste“ mit Bestnoten ab
Lüdenscheid – Da hat einfach alles gepasst: Die 23-jährige Madlen Dreisbach hat ihren Traumberuf gefunden und den in einem Team lernen können, in dem sie sich wohlfühlt. Jetzt gratulieren ihr Geschäftsleitung und Kollegen von Metoba zur in Theorie und Praxis mit „sehr gut“ abgeschlossenen Prüfung als Oberflächenbeschichterin – und das auch noch in der verkürzten Ausbildungszeit von zweieinhalb Jahren. In seinen mehr als 15 Jahren als Ausbildungsleiter bei Metoba hat Konstantinos Pulios noch keinen Auszubildenden erlebt, der die Ausbildung verkürzt und dann auch noch Bestnoten hingelegt hat. Diese Leistung sei noch höher einzuschätzen, weil Madlen Dreisbach den größten Teil der Ausbildung unter den Bedingungen der Pandemie absolviert hat. „Wir sind sehr stolz“, sagt er und spricht auch im Namen der Metoba-Geschäftsführer Dr. Sven Hering und Thorsten Hering.
Der Blockunterricht an der Berufsschule in Solingen hat zum Teil digital stattgefunden – lediglich drei Blöcke konnten komplett in Präsenz durchgeführt werden. In ihrer Klasse mit 15 Mitschülern war Madlen Dreisbach zudem die einzige Frau. Der Beruf des Oberflächenbeschichters ist immer noch männlich dominiert – aber sie habe sich schnell durchsetzen können und den Respekt der Mitschüler durch ihr Können verdient. Als Handballspielerin ist sie Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit gewohnt, aber auch die Arbeitsbedingungen bei Metoba haben dazu beigetragen: Die Auszubildenden dort arbeiten von Beginn an mit, werden in die Prozesse eingebunden und lernen alle Bereiche der Oberflächenbeschichtung kennen, sowohl die Band- als auch die Trommel- und Gestellveredelung mit Kupfer, Nickel, Zinn, Zink, Gold oder Silber. Viele ihrer Mitschüler hatten diese Möglichkeit in den Betrieben nicht und haben sich entsprechend TiBei Metoba arbeitet Madlen Dreisbach jetzt in der Qualitätssicherung. „Das ist ein Träumchen“, sagt sie selbst über den Aufgabenbereich, in dem sie sich richtig wohlfühlt. Die gebürtige Altenaerin, die jetzt in Lüdenscheid lebt, hat ihren Traumberuf allerdings auf Umwegen gefunden. Nach dem Abitur hat sie angefangen, Naturwissenschaften zu studieren. Dabei bekam sie einen ersten Einblick in die Galvanotechnik. „Ich wollte genauer wissen, wie das funktioniert“, erzählt sie. Schließlich habe sie sich entschieden, das Studium abzubrechen. „Das war sehr theorielastig.“ Das praktische Arbeiten liege ihr einfach mehr, hat sie festgestellt. Nach einem Praktikum bei Metoba stand die Entscheidung fest: „Da stimmte von Anfang an die Chemie.“ Und jetzt, nach bestandener Ausbildung weiß sie genau: „Das war die bessere Wahl für mich und der richtige Weg.“
Metoba stellt jedes Jahr drei Auszubildende als Oberflächenbeschichter ein, um damit den eigenen Bedarf an Fachkräften zu decken. Nach Möglichkeit ist mindestens eine Frau dabei – das Lüdenscheider Unternehmen ist seit vielen Jahren Vorreiter, was die Beschäftigung von Frauen im gewerblich-technischen Bereich angeht und wurde bereits mehrfach dafür ausgezeichnet.












