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Müll-Patenschaft für Flächen? Wirkt!

14.03.202215:53 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Müll-Patenschaft für Flächen? Wirkt!
M-152 der Fa. Menck und Hambrock in Hamburg (© Bärbel Redlich)
M-152 der Fa. Menck und Hambrock in Hamburg (© Bärbel Redlich)

(openPR)

#LinkedWasteWalk Praxistest

Jedem Unternehmen steht es gut zu Gesicht, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung außerhalb des eigenen Tuns, ohne Gewinnstreben und für die Allgemeinheit. Weil reden allein nicht hilft, gilt es anzupacken und selbst die Initiative zu übernehmen. BRed-Content schließt sich dem #LinkedWasteWalk an.

Das ist der #LinkedWasteWalk

In der Netzwerkinitiative #LinkedWasteWalk finden Gleichgesinnte einen Sammelpunkt. Das Oberthema heißt Littering und die Initiative schließt an anderen Engagements wie Plogging an. Diese Bewegung und mit ihr der Begriff stammen aus Schweden. Dort sammeln (schwedisch „plocka“) Freizeitsportler beim Jogging Müll ein. Anhänger dieser Bewegung schwören auf den positiven Trainingseffekt, wenn das Laufen zum Intervalltraining wird, um Müll aufzulesen. Je nachdem, wie viel Müll liegt, kommen einige Kniebeugen zusammen.

Beim #LinkedWasteWalk geht es ähnlich, aber weniger sportlich zu. Hier sammeln Aktive auf, was am Weg liegt. Das geschieht häufig vor der eigenen Haustür. Aus Anlass des Global Recycling Days am 18. März startet die Initiative mit einer gemeinsamen Aktion, um mehr Menschen zum Mitmachen zu bewegen und dem Müll an den Kragen zu gehen.

Bringt es eigentlich etwas?

Um den Effekt zu überprüfen, hat sich die Initiatorin, Texterin und SEO-Spezialistin Bärbel Redlich von BRed-Content  folgende Fragen gestellt: 

  • Was geschieht, wenn Flächen in einer Art Patenschaft regelmäßig betreut werden?
  • Kommen mehr Menschen zusammen?
  • Sind Verhaltensänderungen feststellbar?
  • Bleibt es sauber?

Phase 1 Auswahl der Fläche

Aus den verschiedenen geeigneten Flächen fiel die Auswahl auf den Aufstellplatz eines Industriedenkmals. Der markante Bagger der Firma Menck und Hambrock steht auf einer Fläche von etwa 434 m² auf einem dreieckigen Platz. An Papierkörben mangelt es nicht. Drei Sitzbänke laden zum Bleiben ein. Eltern und Kinder nutzen diesen Ort gern. Angrenzend liegt ein Bauspielplatz und der Bagger dient als Klettergerüst.

Phase 2 Grundreinigung

An den ersten zwei Tagen gelangten knapp 3 Kilogramm Müll in den Sammeleimer. Ein übles Gemisch aus Scherben, Plastik, Zigarettenstummeln, Kronkorken und anderem Müll. Vor allem die Kronkorken sind tief in den Boden eingetreten und schwer zu entfernen. Das Buschwerk trägt noch kein Blatt, weshalb auch dort viel aufzusammeln war. Laub in mehreren Lagen, darunter vermutlich mehr Abfälle.

Phase 3 Instandhaltung

Die Lage des Platzes macht ihn zum Spot für nächtliches Treiben. Littering geht in Szenevierteln auch vom öffentlichen Alkoholkonsum aus. Saufen macht hungrig, doch die umliegenden Fast-Food-Restaurants bedienen auch dieses Bedürfnis. Immer noch viel zu viele Menschen werfen ihre Kippen achtlos auf die Straße.

Umso erstaunlicher scheint es, dass im Anschluss an die zweitägige Grundreinigung am Montag „nur“ 820 g netto neu dort lagen. Mittwoch derselben Woche fielen noch einmal 70 g an und am abschließenden Sonntagmorgen waren es 140 g.

Fazit: Es bringt etwas, wenn auch verhalten

Es gelang nicht, Mitstreiter durch Vorbild zu gewinnen. Allerdings erregte die Aktion Aufmerksamkeit und Menschen fragten, was ich dort mache. Diese Frage stellten sowohl Kinder als auch Erwachsene. Die Antworten stießen auf positives Echo. Aufräumen? Toll!

Wenigstens ein Erwachsener nutze die angebotenen Bänke während der Sammelaktion. Vielleicht wäre der Coffee to Go Becher, nach dem er sich mühsam bückte, ohne den #LinkedWasteWalk dort liegengeblieben. Das schreibe ich mir großzügig auf die Fahne.

Das einmal erreichte Ergebnis bleibt sichtbar. Die Fläche liegt auf meinem üblichen Spazierweg und mittlerweile tut es gut, dort vorbeizugehen. Wunderbar.

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