(openPR) Der e-Zigaretten und Liquid-Markt wurde zuletzt von einem kleinen Beben aufgerüttelt. Die Steuer auf e-Liquid kommt. Nach aktuellen Plänen wird diese ab 01.07.2022 mit einem Betrag von 0,16 €/ml, bei zum Konsum in e-Zigaretten geeigneten Flüssigkeiten, in Kraft treten und sich gestaffelt bis 2026 auf 0,32 €/ml erhöhen. Nachzulesen ist dies im Gesetz zur "Modernisierung des Tabaksteuerrechts TabStMoG".
Konkret bedeutet dies im Jahr 2022 eine Preissteigerung bei aktuellen 10ml Fertigliquids von 1,60 € und bei einem Litergebinde nikotinfreier Liquidbasis von 160,00 €. Natürlich zuzüglich Mehrwertsteuer.
Bis 2026 werden diese Beträge dann auf 3,20 € beim fertigen Liquid und 320,00 € bei einem Litergebinde steigen - wie erwähnt zzgl. MwSt.
Dasselbe gilt bei Nikotinshots und Aromen welche zur Verwendung in der e-Zigarette bestimmt sind.
Nach internen Recherchen ist derzeit nicht vorhersehbar inwiefern der Markt in den kommenden Jahren eine Änderung erfahren wird. Sicher ist, dass es eine Übergangsfrist geben wird. Händler werden voraussichtlich im kommenden Jahr bis Ende Juni ein ordentliches Lager anlegen an unversteuerten Produkten. Diese können dann über den 01.07.2022 hinaus abverkauft werden. Voraussichtlich wird es möglich sein Altbestände bis Februar 2023 zu verkaufen.
Für den Selbstmischer gilt zu beachten, dass der Erwerb von Liquidbestandteilen wie Propylenglykol oder Glyzerin im steuerfreien Handel (z.B. in Apotheken) zwar erlaubt ist, aber die Verwendung in der e-Zigarette eine Straftat darstellt. Im Alltag wird das allerdings kaum zu kontrollieren sein. Ob sich hier gesetzmäßig noch etwas bewegt, gerade nach der Vereidigung des neuen Bundestages, bleibt abzuwarten.
Unser Fazit:
In Anbetracht der Übergangszeit ist anzuraten einen kühlen Kopf zu bewahren. Dampfer-Shops werden voraussichtlich die Übergangsfrist nutzen um ihre Kunden so gut wie möglich zu versorgen. Die Umstellung auf versteuerte Produkte wird dann nach und nach schleichend in der Übergangsphase erfolgen.











