(openPR) Angelo Volpini dreht Notenseiten für Pianisten um. Seine Aufgabe ist es dabei nicht aufzufallen. Wenn der Applaus nach dem Konzert ertönt, verschwindet er hinter der Bühne, ohne das ihn jemand bemerkt. Sein Name taucht in keinem Programmheft auf. (Veröffentlicht, 11.10.2021)
Film Link: https://vimeo.com/611729289
„Für mich ist Musik die direkteste Art und Weise Emotionen zu kommunizieren. Das ist etwas was Sprache nicht kann. Dadurch das man verstehen und fühlen muss wann der Pianist die Seite umgeblättert haben möchte, geht es nicht nur darum Notenseiten zu lesen, sondern man muss auch den Menschen lesen, der neben einem sitzt. Man muss fühlen wann er soweit ist.“ (Angelo Volpini)
„Wir konzentrieren uns so sehr darauf, uns zu präsentieren. Wir müssen auffallen, uns ins rechte Licht rücken und einen guten Eindruck hinterlassen. Angelos Job ist es, sich unsichtbar zu machen. Er muss ruhig bleiben und darf, wenn er an der Reihe ist, nicht auffallen. Wenn niemand etwas von ihm sieht, hat er seinen Job gut gemacht. Auf eine gewisse Art ist das beneidenswert. Wir wissen nicht einmal, dass der Beruf eines Notenwenders existiert.“ (Regisseur: Christian Grüner)
Christian Grüner hielt im Alter von 13 Jahren die erste Kamera in der Hand, um ein selbst gemachtes Musikvideo von ACDC zu performen. Seine Leidenschaft brachte ihn dazu, in einer Band zu spielen, sein eigenes Magazin zu veröffentlichen und Sportfilme zu drehen. Der erste, im Jahr 2004 veröffentlichte Film, wurde mehrfach ausgezeichnet und weltweit vertrieben. Seitdem arbeitet er als Regisseur für Werbe- und Dokumentarfilme, schreibt Drehbücher und in seiner Freizeit findet man ihn oft auf dem Berg. Seine Filme sind authentisch und zeigen eine raue, menschliche Sensibilität, mit inspirierenden Bildern und echter Liebe zum Detail. Chris lebt mit seiner Familie an den bayrischen Bergen.
Webseite: https://www.christiangruener.com







