(openPR) Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie rückte das Thema „Hygiene und Infektionsschutz“ weltweit immer stärker in den Focus. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die rasante Globalisierung fördert die schnellere Verbreitung von Krankheitserregern. Neue Viren- und Bakterienstämme werden entdeckt. Ebenso stellt die Zunahme multiresistenter Keime die Medizin vor völlig neue Herausforderungen.
Vor diesem Hintergrund forschen seit zwei Jahren über 20 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen gemeinsam im internationalen Netzwerk CleanHand. Das Ziel der Partner besteht darin, neue Technologien und innovative Produkte zur Verbesserung von Hygiene und Infektionsschutz zu entwickeln. Aktuell wird bereits in mehreren Forschungsprojekten an praxistauglichen Lösungen für verschiedene Bereiche gearbeitet. Ein Forschungsschwerpunkt liegt in industriellen Anwendungen, wie zum Beispiel ein Assistenzsystem für die hygienische Reinigung von Anlagen in der Lebensmittelindustrie. Ebenso werden auch Lösungen zur Senkung des Infektionsrisikos in öffentlichen Bereichen mit hohem Publikumsverkehr erforscht. Dazu gehört beispielsweise die selbstständige Desinfizierung von Touch-Screens in Automaten. Aber auch Ideen zur automatisierten Reinigung von Haltestangen in Bussen und Bahnen sowie von Türgriffen in öffentlichen Gebäuden werden entwickelt. Im Ergebnis der Forschungsprojekte sollen existierende Gesundheitsrisiken für die Menschen durch neue Anwendungen mit einem hohen Automatisierungsgrad minimiert werden. Weitere Informationen unter www.cleanhand.de.
Das internationale Netzwerk CleanHand wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und koordiniert von der FGMD GmbH.











