(openPR) Fürth / Bayern, 29. September 2021: Eine neue Ära der Gesundheitsversorgung beginnt im Fürther Hardpark. Auf dem industriehistorischen Gelände, das heute Büros, Lager und Parkhaus beherbergt, gibt es künftig ein Therapiezentrum im Verbund mit einer neurologischen Praxis – ganz zeitgemäß mit digitaler Unterstützung. Termin für die feierliche Eröffnung ist der 1. Oktober 2021, 10 bis 12 Uhr.
Ärztliche und therapeutische Kompetenz kommt in den Hardpark! Ein neues Therapiezentrum bietet hier künftig kompetente Leistungen an. Und für noch bessere Behandlungsergebnisse arbeiten die Therapeuten nicht nur mit einem Neurologen vor Ort eng zusammen – sie setzen auch ganz zeitgemäß Teletherapie ein.
Neurologische Praxis siedelt sich an
Über 25 Jahre war er Chefarzt für Neurologie an der Fachklinik Herzogenaurach, und er hat 35 Jahre Erfahrung in der klinischen Neurologischen Rehabilitation als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin: Das ist Dr. Wilfried Schupp. Zukünftig praktiziert er physikalische und rehabilitative Medizin im Hardpark. Im Mittelpunkt seiner Privatpraxis stehen Patientinnen und Patienten, die neben Medikamenten nichtmedikamentöse Therapien benötigen – etwa bei Langzeitfolgen von Schlaganfall und Schädel-Hirn-Verletzungen sowie bei chronischen neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose und Parkinson. Physiotherapie und Ergotherapie sind Teil dieser Behandlungen.
Bessere Behandlungsergebnisse durch Zusammenarbeit
Seine Praxis für Privatpatient:innen wird Dr. Schupp im neuen Hardpark-Therapiezentrum betreiben, das selbst eine Zulassung für private wie auch gesetzliche Kassen erhalten wird. In den Fällen, wo dies medizinisch angemessen ist, stellt er dann Rezepte für Therapien aus. Möchten Patient:innen die Angebote des Therapiezentrums nutzen, bespricht der Mediziner mit den Therapeuten intensiv die Maßnahmen … was deutlich aussagestärker ist als „dürre“ Notizen auf einem Rezept. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht im weiteren Behandlungsverlauf das Rückkoppeln zwischen Mediziner und weiterbehandelndem Therapeuten – zum deutlichen Vorteil für das Therapieergebnis beim Patienten. Dieses Angebot wendet sich auch Patient:innen mit Beschwerden am Bewegungsapparat – also muskuloskelettal und orthopädisch, mit Rückenschmerzen und Kopfschmerzen.
Therapie mit Unterstützung durch Telemedizin
Seit über 20 Jahren entwickelt der Mediziner gemeinsam mit den Fürther Spezialisten von EvoCare digitale Behandlungslösungen. Die EvoCare Holding AG ist Betreiber des Therapiezentrums. Mit diesem Partner geht Dr. Schupp im Hardpark ins Rennen: Damit müssen künftig nicht alle Therapieeinheiten vor Ort stattfinden – Patient:innen können ausgewählte Anwendungen digital unterstützt und angeleitet zu Hause durchführen – so, wie es zu ihrem Tagesablauf passt.
Bernd Brechtelsbauer freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Neurologen. Der Leiter Physiotherapie im Hardpark-Therapiezentrum verspricht sich dank Multidisziplinarität – Medizin und weitere Gesundheitsberufe, begleitet von therapeutischer Professionalität – große Vorteile für die Patienten. Telemedizin, so der Therapieleiter weiter, erweitert die ambulante Versorgung – und bringt die Therapie ins Wohnzimmer der Patient:innen. Dies schafft höhere Frequenz und Kontinuität. Ziel ist die „aktive Therapieteilhabe“, die das wichtige Ziel unterstützt, Patient:innen beim Erreichen der gesundheitsfördernden Maßnahmen aktiv auch zu Hause zu begleiten.
So funktioniert das digitale Angebot
Patientinnen und Patienten erhalten zum Start einen Anfangsbefund, einen Ist-Status. Auf dieser Grundlage werden Therapieempfehlungen ausgesprochen – mit beispielsweise manualtherapeutischen Maßnahmen. Weiterführende Aktivitäten des Patienten – etwa Trainings und verhaltensorientierte Umstellungen – führen die Therapeuten digital durch, da sie durch digitale Unterstützung besser als in Therapieräumlichkeiten in den Alltag des Patienten eingreifen können. Diese Führung durch die Behandler ist maßgeblich für die Gesundung des Patienten; deshalb wollen Therapeuten und Arzt diese bewährte digitale Methode einsetzen.
Wenn Menschen eine Fähigkeit neu erlernen müssen, die sie durch eine Krankheit verlernt haben – etwa, stabil zu gehen – ist wie auch im Sport ein häufiges intensives Üben notwendig, erläutert Dr. Schupp. In Praxisbedingungen mit beispielsweise ein oder zwei Einheiten zu je einer halben Stunde pro Woche ist dies nicht darstellbar. Für Aktivitäten zuhause zwei- oder dreimal am Tag mit – beispielsweise – jeweils einer Viertelstunde zu frei gewählten Zeiten sind die Erfolge deutlich belegt. Unter diesen nachgewiesenen biologischen Lernaspekten ist die digitale Methodik für die Genesung ein wichtiger Gesichtspunkt.
Stimmen
Brechtelsbauer: „Wir sprechen mit dem Angebot der digitalen Unterstützung Menschen an, die eigenständig wieder fit werden möchten – und wissen, dass sie selbst dafür etwas tun müssen. Wir starten also mit dieser starken neuen Idee einer hybriden Digitalpraxis in einer medizinisch innovativen Region mit in einem multidisziplinären Setting!“
Dr. Schupp: „Für mich als Mediziner mit 40 Jahren Erfahrung ist der Alters-Unruhestand nun der Punkt im Leben, wo ich mein Engagement für die Telemedizin verstärkt weiterentwickeln und zum Einsatz bringen kann … initiativ und in Freiheit. Mediziner in ihrer täglichen Routine finden kaum die Zeit und Gelegenheit, an Zukunftsideen im gewünschten Maß mitzuwirken und sie umzusetzen. Ich freue mich daher sehr auf diese selbstgestellte Aufgabe. In Planung ist übrigens Präsenz- und Teletherapien in Studien einander vergleichend gegenüberstellen.“
Weitere Informationen: https://www.therapiezentrum-hardpark.de/












