(openPR) Bayreuth, 09.09.2021 – Das Labor Staber in Bayreuth unterstützt den Freistaat Bayern bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie durch PCR-Tests von Proben der Schüler an Grund- und Förderschulen in Bayreuth und Umgebung. Im Labor werden die Corona-Proben von ca. 9.000 Schülern zwei Mal pro Woche analysiert und positive Ergebnisse noch vor Beginn des nächsten Schultages übermittelt.
Am 13.09. beginnt in Bayern das neue Schuljahr und nach wie vor ist Corona das beherrschende Thema. Um einen möglichst reibungslosen Präsenzunterricht an Grund- und Förderschulen zu ermöglichen, werden ab dem 20.09. alle Grund- und Förderschüler zwei Mal wöchentlich getestet. Bei dem „Lolli-Test“ genannten Testverfahren, der sich bereits in NRW bewährt hat, müssen die Schüler an einem Wattetupfer 30 Sekunden lutschen (wie bei einem Lolli) und diese Wattetupfer werden gemeinsam in einem Gefäß (Pool) aufbewahrt. Beim Bayerischen Modell werden zusätzlich Einzelproben der Schüler genommen, um bei einem positiven Poolbefund schnellstmöglich infizierte Schüler zu identifizieren und die Anzahl der Schüler, die in Quarantäne müssen, zu minimieren.
„Bei diesem Verfahren können wir umgehend positive Fälle identifizieren, ohne gleich die ganze Schulklasse in Quarantäne zu schicken.“ so Dr. Stefan Kopf, Geschäftsführer Labor Staber. „Noch vor Beginn des nächsten Schultags stehen die Ergebnisse fest und Schulen sowie Eltern können entsprechende Vorsichtsmaßnahmen rechtzeitig ergreifen.“
Die Erfassung der Schülerdaten sowie die Übermittlung der Ergebnisse an Schulen und Erziehungsberechtige erfolgt durch eine digitale Schnittstelle des Bayerischen Freistaats. Dr. Stefan Kopf: „Wir erhalten im ersten Schritt ausschließlich anonymisierte Daten der Schüler, um den Datenschutz der sensiblen Schülerdaten zu gewährleisten. Nur bei einem positiven Befund einer Einzelprobe erhalten wir die Kontaktdaten des Schülers, die wir im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes an das jeweilige Gesundheitsamt übermitteln müssen“.
Die wöchentlichen Testungen der Schüler sind vorerst bis zum Ende des Schulhalbjahres im Februar 2022 geplant.














