(openPR) Detact® digitalisiert Kunststofffertigung von Murrplastik
- Detact digitalisiert Kunststofffertigung von Murrplastik
- Intelligent vernetzt: KI-Plattform verbindet Maschinendaten mit CAQ-System und integriert Umweltdaten
- Qualitätssicherung: Detact analysiert Fehlerursachen in Prozess und Qualität automatisch und vorausschauend
Dresden/ Falkenstein, 9. August 2021 – Die Symate GmbH, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), erweitert das Qualitätsmanagement der Murrplastik Medizintechnik GmbH. Hierbei wird die KI-Plattform Detact® Daten aus verschiedensten Quellen in der Produktion erfassen bzw. analysieren und mögliche Ursachen für Abweichungen bei der Qualität definieren. Murrplastik erhält so ein flexibles und individuell anpassbares System, das eine lückenlos hohe Qualität und Effizienz der Produkte unterstützt. Zudem werden NIO-Teile, die bspw. in Anlaufphasen oder bei ungeplanten Einflüssen auf den Prozess entstehen, auf ein Minimum reduziert.
Im ersten Schritt wird Murrplastik Detact bei der Serienproduktion von Notausschaltern mit wechselnden Farbkombinationen und unterschiedlichen Komponenten einsetzen. Das sächsische Unternehmen produziert dabei täglich über 6.000 Komponenten für Notausschalter im Spritzgussverfahren. Um die Qualität dieser Produkte zu überwachen, setzt Murrplastik seit einiger Zeit auf ein spezielles CAQ-System, das Daten im CSV-Format liefert. Dieses wird nun um Detact erweitert.
Hierzu erläutert Ingolf Grahl, Geschäftsführer der Murrplastik Medizintechnik GmbH: „Unsere Anlage produziert alle 24 Sekunden 2K-Kunststoffteile mit sehr hohen Genauigkeitsanforderungen. Diese werden von einem Roboter auf ein Fließband gelegt und in die Verpackung geschickt. Nach dem Zufallsprinzip entnehmen wir in jeder Schicht mehrere Teile, um deren Qualität zu kontrollieren. Dabei untersuchen wir den Spritzguss und schauen nach der Maßhaltigkeit, Grat, Schlieren, Brandstellen und vielem mehr. Zusätzlich durchlaufen alle produzierten Teile eine Nachkontrolle. Diese Ergebnisse erfassen wir wiederum in einer Datei.“
Grahl ergänzt: „Wir erhalten Tag für Tag eine Vielzahl von Daten in verschiedenen Formaten. Diese haben wir bisher händisch ausgewertet und konnten somit im Nachhinein Rückschlüsse auf den Prozess ziehen. Mit Detact soll das nun anders werden, denn die KI-Plattform wird Daten aus verschiedenen Quellen erfassen bzw. analysieren und somit einen großen Teil unserer Ursachenanalyse übernehmen. Das geschieht im laufenden Prozess und die Ergebnisse sind dann objektiv! Für uns hat das einen klaren Vorteil: Wir erkennen Qualitätsprobleme sehr frühzeitig und ordnen deren Ursachen softwaregestützt eindeutig zu. So müssen wir nicht mehr im Nachhinein interpretieren, sondern können schon während der Produktion auf potenzielle Veränderungen reagieren und die Nachkontrolle auf ein Minimum reduzieren.“














