(openPR)
Rheinländische Highlights rund um‘s Kunstlied
www.liedsommer.de
30 Künstler*innen, 16 Orte, 5 Programme = 25 Konzerte: Im diesjährigen sommerlichen Kaleidoskop rund um die Liedkunst im Rheinland präsentiert das Netzwerk Liedwelt Rheinland seine neuen Programme an vielen attraktiven Orten.
Ab September erklingen Lieder emigrierter Komponist*innen: Pia Davila und Linda Leine laden zum Entdecken ein. Mit „Ultramarin“ bewegen sich drei Künstler*innen auch visuell über und unter die Meeresoberfläche, und junge Künstler*innen begeben sich auf Mozarts Spuren im romantischen Kunstlied. In „Wunschkonzert: Female Voices“ werden Lied-Wünsche wahr, und es gibt einen Platz für eine halbstündige Uraufführung: „liebe/tod – man/woman” mit Christiane Oelze. Dazu kommen weitere Liedkonzerte im September und Oktober 2021 und eine Hommage an Kurt Weill, die wir aus 2020 verlegt haben.
Programminformationen, das Lied-Feuilleton mit zahlreichen zusätzlichen Informationen zu Konzepten, Künstler*innen, Veranstaltungsorten und der diesjährigen Uraufführung auf www.liedsommer.de.
Partner des Festivals sind 2021 in Köln: Kunst-Station Sankt Peter, VHS-Forum, Taborsaal, Mülheimer Freiheit, Thomaskirche, WDR, in Bonn: Musikstudio & Galerie Gabriele Paqué, Augustinum und Trinitatiskirche, in Königswinter: ProKlassik e.V. und die Stadt, in Frechen: Alt Sankt Ulrich, in Düsseldorf: Maxhaus und Palais Wittgenstein, außerhalb des Rheinlandes: Kunstring Folkwang e.V. (Essen) und Emil Schumacher Museum Hagen sowie die Kirchengemeinde St. Jakobi in Hamburg.
Das Festival Liedsommer und das Netzwerk Liedwelt Rheinland werden 2021 unterstützt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes NRW, von der Kunststiftung NRW, der Städte- und Gemeinden-Stiftung der Sparkassenstiftung im Rhein-Sieg-Kreis, durch bezirksorientierte Mittel der Stadt Köln sowie den Kulturämtern Köln und Düsseldorf. Des Weiteren gibt es Partnerschaften mit der Ursula und Dwight Mamlok Stiftung sowie dem AmerikaHaus Köln.
Die Programme
„liebe / tod – man / woman“ Liederzyklus-UA mit Christiane Oelze
12.9.2021 | 16 Uhr | VHS-Forum, Köln
13.9.2021 | 18.30 Uhr | Emil Schumacher Museum, Hagen
17.9.2021 | 20 Uhr | Trinitatiskirche, Bonn
19.9.2021 | 11.30 Uhr | Karl Ernst Osthaus-Saal, Essen
Unser Eigengebäck ist eine halbstündige Uraufführung, die aus dem Netzwerk heraus seit Ende 2018 entstanden ist. Christoph Maria Wagner schrieb für Christiane Oelze einen humorvoll-unterhaltsamen Liederzyklus – so interessant, dass insgesamt vier Konzerte im Liedsommer 2021 in NRW, davon zwei außerhalb des Rheinlandes, angeboten werden. Mit Unterstützung der Kunststiftung NRW, dem Kulturamt Köln und dem AmerikaHaus Köln musizieren Christiane Oelze (Sopran) und Jonathan Ware (Klavier) in Köln (UA 12.9.), Bonn, Hagen und Essen.
„Ich glaube an die Sonne auch wenn sie nicht scheint“
15.9.2021 | 18 Uhr | Hauptkirche St. Nikolai, Hamburg
20.10.2021 | 19.30 Uhr | Kunst-Station Sankt Peter, Köln
Schon seit einigen Jahren beschäftigt sich das Liedduo Pia Davila (Sopran) und Linda Leine (Klavier) mit der Aufführung verfemter Musik. Das aktuelle Programm widmet sich Werken von Komponist*innen, die in die USA emigrierten und dort ihre Existenz aufbauen konnten. Die Konzerte in Köln und Hamburg werden mit Unterstützung der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung ermöglicht. Neben Werken von Ursula Mamlok sind auch Lieder von Camille van Lunen, Walter Arlen, Erich Zeisl, Stefan Wolpe zu hören.
Im Verborgenen
3.9.2021 | 19.30 Uhr | Augustinum, Bonn (geschlossene Veranstaltung)
9.9.2021 | 20 Uhr | Maxhaus, Düsseldorf
Zum 230. Todestag von Mozart (1791) begeben wir uns auf die Spurensuche: Wo hören wir Mozarts Einfluss auf das romantische Kunstlied? Das Programm beruht auf Recherchen, die im Laufe des Jahres 2020 geschahen, und entstand mit fachkundiger Unterstützung durch Prof. Ulrich Eisenlohr (Hochschule für Musik und Tanz Köln). Die Protagonisten Tomas Kildišius und Ani Ter-Martirosyan präsentieren das Programm in Bonn und Düsseldorf: Ideen der Sehnsucht und des sinnlichen Frühlings – der Naivität und der blinden Liebe. Es erklingen Werke von Mozart, Schumann, Schubert, Brahms und Wolf.
Ultramarin
11.9.2021 | 17 Uhr | Musikstudio Paqué, Bonn
16.9.2021 | 20 Uhr | Palais Wittgenstein, Düsseldorf
25.9.2021 | 17 Uhr | Ev. Kirche Oberpleis, Königswinter
Das Konzept dieses visuellen Liederabends dreht sich um die Faszination, die das Meer ausübt. Verstärkt mit Live-Visuals spürt das Programm ober- und unterhalb des Meeresspiegels dessen Vielfalt zwischen dem Ort der Seele, der Sehnsucht oder der Unendlichkeit nach. Mit Werken von Fauré, Nystroem, Schumann, Brahms, Elgar oder Mahler. Ein Konzept von Eva Marti (Mezzosopran und Dramaturgie) mit Projektionen von Linda Weidmann, am Klavier begleitet von Gustas Raudonius (11.9., 16.9.) und Franz Leander Klee (25.9.).
Wunschkonzert
18.9.2021 | 19 Uhr | Alt St. Ulrich, Frechen (CD-Release “Female Voices”)
19.9.2021 | 15 / 16 / 17 / 18 Uhr | Mülheimer Freiheit, Köln
14.11.2021 | tba | Martin Luther Haus, Köln-Bayenthal
Weitere Konzerte in der Kölner Innenstadt und in Porz in Planung
Hier werden Wünsche wahr. Aus einer Stückliste können die Besucher*innen ihr Lieblingsstück wählen und ein knapp halbstündiges Konzert genießen. Zeitslots im Stundentakt geben Platz für einen Austausch mit und zwischen Besucher*innen und Künstler*innen im intimen Rahmen. Ein Programm, mit dem der Liedsommer 2021 in die Kölner Veedel zieht. Mit Werken gängiger Klassiker von Mozart oder Schumann bis hin zu Chansons.
Kurt, Weill er mehr ist…
3.10.2021 | 18 Uhr | Sinngewimmel, Bergisch Gladbach
Ein Student von Humperdinck und Busoni, der wie selbstverständlich zwischen Synagoge, Bierkeller, Ku’damm und Broadway lebte, der das Berlin der 20er, das Paris der 30er und die USA der 40er mitprägte, der Komponist von Youkali, dem Ort, in dem man glücklich und sorglos sein könnte, wenn er existieren würde. All das und vieles mehr war Kurt Weill. Dass so eine schillernde Persönlichkeit im Dritten Reich nicht willkommen war, kann man sich denken…
Das letzte der vier Konzerte (Liedsommer 2020) für den stillen Jubilar Kurt Weill (1900-1950) in einer bewegten und bewegenden Zeit.












