(openPR) Im Eisleber “Kultursprudel” wird noch bis zum 31.10.2021 die Sonderausstellung FRAUEN IN DER MANSFELD-GALERIE gezeigt. Gemälde und Grafiken mit Frauenporträts aus der früheren Kunstsammlung des Mansfeld Kombinats zeigen Rollenbilder und Blickwinkel, die in der Gegenwart diskutiert werden dürfen.
Zur Vernissage am 22.7.2021 kamen rund 40 Gäste. „Die Bilder der Mansfeld-Galerie nehmen fast immer einen durch männliche Perspektiven geprägten Blick ein“, betonte Sebastian Görtz, Geschäftsführer von Erlebniswelt Museen e. V., in seinem Eröffnungsvortrag. „Doch diese Sicht ist keine, die aus einem ausgewogenen Verhältnis stammt. Weibliche Sichtweisen fehlen. Weibliche Sichtweisen auf Frauen fehlen. Selbstbeschreibungen fehlen.“ Die Ausstellung bildet die Basis für weitere Veranstaltungen zu den Themen Kunst, emanzipiertes Selbstverständnis, Arbeitswelt und DDR-Historie. Immer um 16 Uhr findet am 12.8.2021 ein Gespräch mit dem Künstler Hans-Gerhard Templin statt, am 9.9.2021 hält Dr. Dagmar Enkelmann eine Lesung aus dem Buch „Emanzipiert und stark – Frauen aus der DDR“ und am 23.9.2021 ist Dr. Halina Czikowsky mit dem Vortrag „Frauenarbeit in Männerberufen?“ zu Gast.
Die Ausstellung ist bis zum 31.10.21 jeden Dienstag und Donnerstag von 15-17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der “Kultursprudel” befindet sich im Erdgeschoss der Kreismusikschule: Markt 29, 06295 Lutherstadt Eisleben mit Zugang über den Schlossplatz.
FRAUEN IN DER MANSFELD-GALERIE wird durch das Projekt "GLÜCK AUF! WOHIN? Mansfeld-Südharz findet sich neu" realisiert. Es wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land Sachsen-Anhalt und den Landkreis Mansfeld-Südharz.













