(openPR) Die Nähe von Tod und Begehren ist ein vielbearbeitetes Thema in der Literatur und Kunst. Besonders deutlich wird die Verbindung jener scheinbaren Gegensätze in der Sepulkralkultur – vor allem in der Darstellung von trauernden Frauen. Häufig in voller Blüte ihrer Jugend stehend und in ihrer Vitalität-ausstrahlenden Wirkung bilden sie einen eklatanten Kontrast zu dem, sie umgebenden Gräberfeld. Die Fotografin Semira Mis dokumentiert seit mehreren Jahren solche ästhetischen und erotisch-anmuteden Frauenskulpturen u.a. auf französischen und deutschen Friedhöfen.Im Rahmen ihrer Debütausstellung präsentiert sie vom 1. - 24. Oktober 2021 in der Berliner Novilla (Hasselwerderstraße 22, Berlin-Schöneweide) eine Auswahl ihrer Paris-Sammlung (Montmartre, Père Lachaise, Montparnasse).
In ihrer Debütausstellung zeigt sie einzigartige Blickwinkel auf Pariser Friedhöfe, die sie seit mehreren Jahren und zu uterschiedlichen Jahreszeiten regelmäßig aufsucht. Der Fokus ist dabei auf die erotische Darstellung von Trauernden gerichtet. Auf sensible Weise fängt sie – ohne ins Obszöne abzugleiten oder den klischeebelasteten Gothic-Chic abzudriften – die Erotisierung der trauernden Frau ein.
Zur Vernissage am 1. Oktober wird die Sängerin Gerhild (https://gerhild-singt.de/) mit französischen Chansons für den passenden, musikalischen Flair sorgen. Während der drei Wochen, wo die Ausstellung gezeigt wird, gibt es auch ein inhaltliches Rahmenprogramm in Form eines Philosophischen Cafés und eines collagenartigen Vortrages über die Geschichte und Geschichten rund um Pariser Friedhöfe.
Semira Mis PhotoArtFacebook: https://www.facebook.com/Mlle.YvonneSchwarz
Instagramm: https://www.instagram.com/semiramisphotoart/
Novilla, Hasselwerderstraße 22, 12439 Berlin-Schöneweide








