(openPR) Kurz, knackig, prägnant und direkt auf den Punkt: Beim 3. internationalen Speaker Slam, der am 18.06.2021 in den Scherer Studios stattfand, sind Speaker aus acht Nationen angetreten und parlierten in vier Sprachen.
Nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Wiesbaden und München fand der internationale Speaker Slam nun in Masterhausen statt. Mit 62 Teilnehmern wurde ein neuer Teilnehmerrekord bei einem Präsenz-Slam im Jahr 2021 aufgestellt. Corona bedingte Auflagen hatten bereits im Vorfeld einen neuen Weltrekord „getötet“. Umso glücklicher war Claudia Rougoor, dass sie nach 346 Tagen Wartezeit teilnehmen konnte. Sogar der 22-malige Weltmeister im Thai Kickboxen, Dardan Morina, und die Europameisterin im Hochseeangeln, Sabine Amarell, nahmen teil.
Der Speaker Slam ist ein Rednerwettstreit erster Güte. So wie bei den beliebten Poetry Slams um die Wette gereimt oder gerappt wird, messen sich beim Speaker Slam Redner mit ihren persönlichen Themen gegeneinander. Die besondere Herausforderung: Der Sprecher hat nur vier Minuten Zeit, sein Publikum mitzureißen und zu begeistern. Einen Vortrag so zu kürzen und trotzdem alles zu sagen, was wichtig ist, und sich dann noch mit seinem Publikum zu verbinden, das ist wohl die Königsklasse im professionellen Speaking. Nerven wie Drahtseile brauchen die Teilnehmer sowieso, denn nach genau vier Minuten wird das Mikrofon ausgeschaltet. Es gilt, eine Punktlandung hinzulegen.
Das von Top-Speaker Hermann Scherer ins Leben gerufene Event begeistert mit vielfältigen Themen, die so bunt und abwechslungsreich wie das Leben selbst sind.
Bisher fand der Speaker Slam bereits in New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Wiesbaden und München statt, doch seit Corona ist die technisch bestens ausgestattete Veranstaltungshalle in Mastershausen der „place to be“ für Speaker.
Die hochkarätige Jury bestand aus Jörg Rositzke vom Fernsehsender Hamburg 1, extra angereist, Jörg Hildebrand (Radioexperte), Miriam Saeger (Buchexperting), Josua Laufer (Expertenportal) und Kerstin Scherer (Moderatorin). Ein Teil der Jury wurde hybrid per Zoom zugeschaltet.
Während Jury und Teilnehmer dem Schweißfluß aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen trotzen, gingen die Laptops in die Knie und mussten mit Eiswürfeln gekühlt werden, es war der heißeste Slam ever.
Beim ersten Internationalen Speaker Slam in diesem Jahr hat auch Claudia Rougoor aus Liederbach am Taunus einen beachtlichen Erfolg erzielt. Mit der Fragestellung „Quo vadis historische Bauwerke“ konnte sie sowohl das Publikum von sich überzeugen als auch die Jury mit der Bühnenperformance begeistern.
Kurz und knackig brillierte sie mit ihrer Vision der präventiven Denkmalpflege für Denkmalbauten und zeigte auf, warum Corona die Dringlichkeit, diese Bauwerke vor dem schleichenden Verfall zu bewahren, noch verstärkt hat.
Schnell und effizient werden Bauwerke mit Luftaufnahmen (von Drohnen aufgenommen) visuell inspiziert, dokumentiert und digitalisiert.
Die Themenwahl lag bei den Slammern selbst. Sie schreiben ihre Texte eigenständig und mussten sich entscheiden, ob sie auf allgemeine gesellschaftliche Themen oder konkrete Fälle eingehen.
Die Herausforderung des Speaker Slams bestand darin, die Zuhörer genau dort abzuholen, wo sie sind, sie zu überzeugen und für das Thema zu begeistern – all das in nur vier Minuten.










