(openPR) Betreuungslücke soll geschlossen werden / Notmütterruf blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück
Bad Nauheim, 20. Februar 2007. Mit einem neuen Service im Bereich der Kinderbetreuung will das Mütter- und Familienzentrum (Müfaz) eine Lücke in der Kurstadt schließen. „Wir verstehen unser Angebot dabei als Ergänzung zum Notmütterruf, der die Betreuung von Kinder während der Erkrankung des betreuenden Elternteils leistet“, erläutert Ulrike Strangmann, die Leiterin des Notmütterrufs unter der Trägerschaft des Müfaz.
„Die bestehenden Kinderbetreuungseinrichtungen hinterlassen eine Lücke, die wir füllen möchten. Wir können schnell und flexibel reagieren, wenn Eltern kurzfristige Betreuungsprobleme haben oder in speziellen Situationen wie der Erkrankung eines Kindes oder bei Mehrarbeit sowie Fortbildung einen veränderten und erhöhten Betreuungsbedarf haben. Aber auch während bislang schlecht abgedeckter Randzeiten können wir einspringen.“
Individueller Kinderbetreuungsservice nach Maß
Strangmann erklärt, wie der Kinderbetreuungsservice funktioniert: „Im persönlichen Gespräch mit den Familien erstellen wir ein individuelles Anforderungsprofil für die jeweils erforderliche Kinderbetreuung. Dafür zahlen die Eltern eine einmalige Beratungsgebühr. Dann ist es unsere Aufgabe, die oder den passenden Betreuer/-in für die jeweilige Familie zu finden.“ Die Kosten für die Betreuung liegen dann – abhängig von den zu übernehmenden Aufgaben und der Kinderzahl – zwischen 5,50 und 12 Euro pro Stunde.
Tatkräftige Unterstützung gesucht
Für den Ausbau der Kinderbetreuer-Kartei sucht das Müfaz derzeit bis zu zehn Honorarkräfte, weitere Babysitter und „Leihgroßeltern“, die einen intensiveren Kontakt zu den Familien aufbauen können. „Wir freuen uns über Interessenten aus dem Raum Bad Nauheim und Friedberg, die uns bei diesen Aufgaben unterstützen möchten“, sagt Ute Latzel, 2. Vorsitzende des Müfaz. „Die Bewerber sollten aber nicht nur Freude an der Beschäftigung mit Kindern haben, sondern bereits Erfahrung in der Kinderbetreuung nachweisen können. Zudem erwarten wir zeitliche Flexibilität, Zuverlässigkeit und ein Führungszeugnis.“ Die künftigen Betreuer werden umfassend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie absolvieren neben einem „Erste Hilfe am Kind“-Kurs auch ein Kommunikationstraining und erhalten Einblicke in entwicklungspsychologische Grundlagen des Kindes. „Und auch der persönliche Austausch unter den Mitarbeitern soll nicht zu kurz kommen“, so Strangmann.
Positive Bilanz des Notmütterrufs
Der Notmütterruf ist die einzige gemeinnützige Einrichtung im Wetteraukreis, wenn es um ambulante Familienpflege geht. „2006 war für uns ein erfolgreiches Jahr“, bilanziert Strangmann. „Wir waren im vergangenen Jahr in 18 Städten und Gemeinden des Wetteraukreises tätig.“ Mit rund einem Drittel der Einsätze lag der Schwerpunkt im Bereich der Kurstadt und Friedberg. Insgesamt waren die 16 Notmütter bei 68 Einsätzen zur Stelle und boten ambulante Familienpflege. „Die meisten Aufträge bekommen wir bei Schwangerschaftsbeschwerden und unmittelbar nach der Geburt“, ergänzt die Diplom-Sozialwirtin. Besonders froh ist Strangmann, dass „aufgrund des erfolgreichen Jahresabschlusses die Notmütter nun auch Supervision in Anspruch nehmen können, was sie bei ihrer Arbeit deutlich entlastet.“
Kontakt Notmütterruf:
Notmütterruf im Müfaz, Leitung: Ulrike Strangmann
Friedberger Straße 10, 61231 Bad Nauheim, Tel. (0 60 32) 3 57 84
Pressekontakt:
Birgit Brauburger, Text & Redaktion, Hauptstraße 93, 61231 Bad Nauheim,
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