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Wachsender biogener Anteil im Treibstoff: Biodiesel – harmlose Kraftstoffalternative?

15.02.200721:25 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Ulm-Lehr, den 12. Februar 2007. Seit 01.01.2007 wird Diesel-Kraftstoff mit einem Anteil von 4,4% Biodiesel, Ottokraftstoff mit 2,0% Bioethanol versetzt. Diese biogenen Kraftstoffe dürfen aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften nur von durch den Hersteller freigegebenen, bzw. speziell umgerüsteten Fahrzeugen in ihrer Reinform getankt werden. Hat eine Beimischung der biogenen Kraftstoffe folglich negativen Einfluss auf die Kraftstoffqualitäten und auf herkömmliche Diesel- und Ottomotoren?



Die Beimischung des biogenen Kraftstoffes ist nicht neu. Bereits seit 2005 wurden dem fossilen, zum Transport eingesetzten Treibstoff geringe Prozentanteile an Biodiesel und Bioethanol beigemengt.

Biodiesel (RME=Rapsölmethylester), der dem herkömmlichen fossilen Diesel beigemischt wird, ist aggressiver als der aus Erdöl gewonnene Diesel-Kraftstoff. Je mehr Biodiesel-Anteil nun zum konventionellen Dieselkraftstoff beigemengt wird, desto mehr kann sich dieser aggressiv und korrosiv gegenüber Dichtelementen und Kraftstoffleitungen verhalten. Auch die Alterungsstabilität des Kraftstoffes kann durch Biodiesel vermindert werden. So sollte Biodiesel nicht länger als ein halbes Jahr gelagert werden, da er sonst instabil wird.

Dem Ottokraftstoff wird Bioethanol beigemischt. Bioethanol wird aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Mais, Kartoffeln, Roggen oder Zuckerrüben gewonnen. Auch Bioethanol weist im Gegensatz zum fossilen Ottokraftstoff in seiner Reinform abweichende Eigenschaften auf, wie bspw. einen veränderten Dampfdruck, der zu Wassereinlagerungen im Kraftstoff führen kann.

Fahrzeuge, die seitens der Hersteller nicht speziell ausgerüstet und freigegeben sind, können also nicht mit reinem Biodiesel oder Bioethanol betankt werden, ohne gravierende Schäden am Kfz zu riskieren. In Zukunft sollen die biogenen Anteile am Kraftstoff noch weiter steigen. Wird der steigende Anteil an Biodiesel im herkömmlichen Treibstoff auch Einfluss auf die Leistung und Lebensdauer unserer Kfz nehmen?

Zwar sind dank entsprechender DIN-Regelungen, die auf Engagement der Fahrzeughersteller, der Mineralölindustrie und Behörden festgelegt wurden, Mindestanforderungen und Qualitätskriterien für in Deutschland erhältliche Kraftstoffe vorgeschrieben. Mit der Beigabe zusätzlicher Hilfsstoffe (Additive) seitens der Kraftstoffhersteller sowie entsprechenden Reinigungs-, und Kontrollvorkehrungen seitens der Tankstellen, wird bereits eine hohe, wenn auch kostenintensive, Qualität gewährleistet. Sofern mit biogenen Kraftstoffen versetztes Benzin in Deutschland flächendeckend in gleicher Qualität vertrieben wird, können entsprechende Verschleißerscheinungen vermieden werden. Der flächendeckende Einsatz ist mangels der ausreichenden Verfügbarkeit von Bioethanol und Biodiesel jedoch aktuell noch schwer realisierbar.

Dem Verbraucher bleibt somit nur, sich vorsorglich gegen mögliche Verschleißerscheinungen seines PKW zu schützen. Durch die Anwendung entsprechender Hilfsstoffe, den so genannten Kraftstoffadditiven, wie bspw. BIO DIESEL ADDITIV von LIQUI MOLY, können eventuelle Nachteile der biogenen Kraftstoffe überwiegend kompensiert oder zum Teil mehr als verbessert werden. Additive sind grundlegende Bestandteile der in Deutschland erhältlichen Kraftstoffe. Je nach Anteil der Additive variiert auch die Qualität der Kraftstoffe. Mit zusätzlichen Beigaben an speziellen Additiven kann sich der Kfz-Fahrer folglich vorsorglich vor negativen Auswirkungen durch minderwertige Kraftstoffe schützen. Die Additive werden einfach dem Kraftstoff im Tank beigemischt.

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