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Corona: Zurück ins Mittelalter? Oder doch etwas Aufklärung?

17.02.202116:51 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Haben wir es nicht weit gebracht, in unserem Zeitalter? Wir können beinahe jeden Ort der Erde in einem Tag per Flugzeug erreichen, jeden Hafen der Erde auf Wunsch mit Balkonkabine und Vollpension besuchen, sogar ein kaputtes Herz können wir ersetzen. Und dann diese Pandemie. Seit einem Jahr scheint dieser Fortschritt dahin, und man weiß nicht, darf man noch Fragen stellen, ohne als Gefahrenleugner geächtet zu werden? Hätte das Virus (Schwarm-)Intelligenz, würde es lachen, wohin es uns gebracht hat? Zurück ins Mittelalter, mit nationalstaatlichen Grenzkontrollen, Ausgangssperren zur Nachtwächterzeit, Versammlungsverboten und herrschaftlich geziemendem Abstand, an das Pestzeitalter erinnernde Gesichtsmasken. Ist es das Virus oder sind es die Regierungen, die mit ihren Versuchen, der Panik-Pandemie Herr zu werden, nicht über Mittelalterliche Methoden hinauskommen? 

Auch auf die Gefahr des Ketzertums drängen sich einige FRAGEN auf, sich erlaubend, weiter oder lateral zu denken, outside the box sozusagen (das war in Neuzeiten mal eine kreatives Führungstool, im Mittelalter als jenseits der Obrigkeitsdoktrin verboten). Ist der bisherige Kampf gegen das Virus bei immer auftretenden Kollateralschäden sozialer wie wirtschaftlicher Art, auf die ich hier nicht eingehen will, wirklich das einzige Mittel der Wahl? Bis die Waffen spitz sind sich ähnlich einer Belagerung nur in die eigenen Wände zurückziehen und alles dicht machen?

Erste Frage: Liegt die wahre Gefahr eigentlich in der Infektion ODER einer evtl. lebensbedrohlichen Erkrankung? Schauen wir nur einäugig auf Infektionszahlen, statt auf die Erkrankung bzw. Nicht-Erkrankung, letztere unser Gesundheitssystem wohl am meisten entlasten würde? Vielleicht lassen sich Infektionen langfristig nicht (mehr) verhindern, wie bei vielen anderen Viren auch, die wir in uns tragen, sehr wohl aber eine Erkrankung? Die Mehrzahl der mit COVID-19 infizierten Menschen (70 – 85%) wird nicht oder milde krank und erholt sich. WARUM eigentlich? Was sagt unsere gelobte Forschung dazu? WIE schaffen diese Menschen das trotz Infektion? Sogar 100jährige mittlerweile. Und Kinder zu annähernd 100%. WAS machen die eigentlich richtig, was zeichnet sie aus? DAZU bräuchten wir Wissen und Untersuchungen, und zwar dringend! DAS müssten wir wissen!

Ist es nur der defizitäre Vitamin D-Spiegel gerade in lichtarmen Jahreszeiten, bei dem Studien Heidelberger Kliniken und anderswo eine geradezu frappierende Korrelation zu schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen herausgestellt haben? „Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D-Mangel (bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbidäten) mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem 15-fach (!) höheren Sterberisiko verbunden.“[1] Das ließe sich mit wenig Aufwand beheben.

Oder etwa das Mysterium Immunsystem? Da begeben wir uns auf seltsam obskures Terrain. Bedenken wir, im Mittelalter war es streng verpönt, den Körper und seine Funktionen zu erkunden. Leonardo da Vinci war der erste im Untersuchen und Kartographieren des Körperinneren und seiner Funktionen. Kümmern wir uns heute denn darum? Allein in eigener Erfahrung, vor zwei Jahren an einem schweren Herpes-Ausschlag erkrankt, hörte ich meinen Hausarzt lächelnd sagen: Wissen Sie, das Virus lebt seit den Windpocken Ihrer Kindheit in Ihnen, aber hatten Sie viel Stress in letzter Zeit? DER war wohl zu viel für Ihr Immunsystem. 

Nun, wieviel (zusätzlichen) Stress haben wir im letzten Jahr? Angst vor Ansteckung, Angst um die berufliche Existenz oder wirtschaftlichen Ruin. Homeoffice und homeschooling lassen einen kaum noch zur Ruhe kommen. Wer zählt die Studien seit Hans Selye, dem Stressforscher, der herausfand, wie gefährlich Stress für das Immunsystem und damit in Folge Krankheitsentstehung ist? Bei all dem halten wir immer weiter die Luft an, Corona hält uns alle in Atem, wie uns Politiker und Virologen allabendlich suggestiv einimpfen.

Atem? War das nicht diese gefährliche Sache, die überhaupt erst die Infektion bringt? Da doch lieber still halten, wozu stundenlanges Sitzen die beste Voraussetzung ist. Getoppt noch von der Anstrengung, bewegungshungrige Kindern stundenlang vor einem Schuhkartongrossen Bildschirm sitzend am Lernen  zu halten. Wenn wir selbst schon die Luft anhalten und den Atem lahmlegen, braucht es eigentlich noch eines Virus? Das ist optimaler Erfolg für Corona: sozusagen Ferninfektion (statt Fernheilung, an die sowieso niemand geglaubt hat). Da kann man gar nichts machen, außer Abstand, Maske auf oder ganz das Haus hüten fern der bösen Außenwelt.

Oder doch atmen? „Ich halte frische Luft für das beste Antibiotikum gegen diese Krankheit“  sagt eine der ältesten Stadträtinnen in Deutschland. „Überhaupt tanke ich viel Sauerstoff“ und trainiere ihre Gesundheit während der Corona-Pandemie mit strammen Ausflügen, meint Lisel Heise, die im März 102 Jahre alt wird.[2]Gesundheit trainieren? Haben wir nicht extra alle Fitness-Center geschlossen? Hat die gute Dame etwa Voltaire gelesen? „Die meisten Krankheiten könnten durch richtiges Atmen geheilt werden.“ Ist Sauerstoff nicht Desinfektionsmittel, und muss nun COVID-Erkrankten verabreicht werden? Aber bloß nicht vorher! Das scheint die Logik der Regierung zu sein. Leute: bleibt drinnen, am besten vor dem Bildschirm, und erst wenn ihr krank seid, bekommt ihr Sauerstoff und werdet beatmet! Schon im Mittelalter kam der Segen nur von oben, bei besonderer Demut, war Ängstigung und Lähmung vor den teuflischen Kräften die Doktrin! Gibt es keine Alternative zwischen Impfung und Intensivstation?

Nichts gegen unsere phantastische Medizin und die aufopferungsvollen Pfleger und Ärzte: aber sollten wir sie denn nicht entlasten, indem wir ihnen nicht krank zur Last fallen (müssen)? Schon mal von Vorbeugung gehört? Vielleicht vorher die Atmung trainieren? Sauerstoff tanken? „Viren und Mikroben leben am besten in einer Umgebung mit niedrigem Sauerstoffanteil. Heben Sie diesen an, und die Mikroben werden sterben“ so der Sauerstoffforscher Ed McCabe[3]. Könnte das etwa das unbekannte Missing link sein zwischen der unbändigen Lebendigkeit von Kindern, die so gut wie nie an COVID-19 erkranken, und überwiegenden sitzenden Heimbewohnern? Jeder Aquarianer weiß, wie wichtig eine dauernde Sauerstoffversorgung ist, um eine Verkeimung zu verhindern. Ein fließendes Gewässer bleibt klar und reinigt sich selbst, ein stehendes Gewässer wird faulig. Und unsere Lungen sind reinste Feuchtbiotope, 10mal so groß wie das was wir im Alltag unbewusst und verängstigt nutzen. 

Nächste ketzerische Frage: wenn die ausgeatmeten sog. Aerosole infektiös sind, heißt das nicht -etwas neuzeitliche Intelligenz angewandt -  dass unser schlauer Körper diese Viren wie vieles andere Schädliche bei jeder Ausatmung wieder loswerden will? Return to Sender! Virus heißt ja wörtlich Gift und Schleim. Also raus damit! Denken wir einmal, dass der Körper sich zu 70% über die Atmung entgiftet. Deswegen ist passiv die Atmung flach zu halten nicht die beste Idee in gefährlichen Zeiten. Wenn wir nun nebenbei möglichst viele Erreger wieder ausatmen, erlösen wir uns von der Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung, aus der erst die Erkrankung besteht. Natürlich nicht direkt einem potentiellen Empfänger gegenüber, aber mit empfohlenen Abstand oder an frischer Luft. Wo die Viren dann heimatlos das Zeitliche segnen können. Also öfters mal tiiief ausatmen, mit etwas Baucheinziehen – kurze Pause - dann kommt frische Luft gerne von selbst herein. Lieber sich mit vitalem Sauerstoff energetisieren, möglichst viel verbrauchte (infektiöse) Luft ausatmen, sich bewegen, lachen, und sich nicht lähmen lassen, sonst braucht es bald kein Virus mehr. Ich sage das alles nur, weil Schule wie Regierung einen LEIDER nicht darüber aufklären, wieviel man SELBST tun kann, um gesund zu bleiben. Und immunstärkende Aktivität ist das Effizienteste um nicht Patient zu werden.

Sollten wir also nicht nur hektisch die Aufenthaltsräume, sondern auch die lahm herumlungernden Lungen möglichst oft durchlüften? Was nützt Querlüften, wenn wir unseren sensiblen Lungen nicht das gleiche angedeihen lassen? Alten Menschen kann man auch im Sitzen noch tieferes Atmen beibringen. Atemrhythmus ins Leben bringen. Inspiration statt Desperation. Ebenso Schulkindern. - Jetzt höre ich schon die schlauen Wissenschaftler und Politiker: So einfach kann das doch nicht sein. Darf das nicht sein? Nichts gegen allen Schutz, aber der Teufel liegt im Detail, und frische Luft mögen diese Viren offensichtlich nicht. „Das Altern des Immunsystems kann größtenteils verhindert werden, indem man körperlich aktiv bleibt. Deshalb werden Erwachsene, die regelmäßig trainieren, besser in der Lage sein, das neuartige Coronavirus zu bekämpfen.“[4] Sonst haben wir wirklich etwas versäumt, eine atemlose Kniebeuge reicht da nicht. Angst, Stress und auch Viren ausatmen ist nicht schwer zu lernen, damit wir mit guter Immunität gesund auch durch diese Pandemie segeln, wie es zum Glück viele tun.

 

© Dipl.-Psych. Mark Novy, 53225 Bonn, MarkNovy@web.de

 

 

Das Leben wird vom Atem bestimmt[5], man ist immer genauso alt und gesund wie sein Atem.

 


 

[1] Universitätsklinikum Heidelberg, 09.08.2020, „Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients“, https://www mdpi.com/2072-6643/12/9/2757

[2] Der Express Köln, 11.01.2021

[3] Ed McCabe: Flood Your Body With Oxygen, Energy Publications, 2004

[4] Janet Lord, Immunbiologin der University of Birmingham

[5] Buddha: Der Atem ist der Regler aller Dinge

Video:
Einfache Atemübungen bei Angst und Stress

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