(openPR) Nicht nur beim Neubau von Häusern und Wohnungen erlebt Deutschland derzeit einen Boom, sondern gerade auch bei Renovierungen und Sanierungen des Altbestands. Blickt man in die Ballungszentren, wird massiv in Mehrfamilienhäuser aus dem Beginn des Jahrhunderts investiert, aber auch in Häuser, die in den 70er und 80er Jahren gebaut wurden. Allein in München stehen fast 30.000 Häuser, die vor 1948 errichtet wurden. Aus den Baujahren 1949 bis 1968 sind es 51.000 und aus den Jahren 1969 bis 1986 immerhin 38.000. Daraus ergibt sich ein ungeheures Potential für Handwerksbetriebe, die nur ein Problem haben: Es fehlen Mitarbeiter in allen Gewerken und Branchen. Lange Wartezeiten sind die Folge, und immer mehr handwerklich begabte Hausbesitzer greifen zur Selbsthilfe.
Diesem Trend folgt das Unternehmen von Ralph Müller, der sagt: „Viele Hausbesitzer wollen ihre Bäder und Wohnungen renovieren, kriegen aber keine Handwerker. Nicht wenige könnten sich selbst an die Arbeit machen, wenn sie sich nur trauen würden“. Müller weiß, dass das Verlegen von Fliesen kein Kinderspiel ist, betont aber: „Mit großformatigen Fliesen, die zudem dünn und leicht sind, kann sich ein ambitionierter Heimwerker durchaus an die Renovierung seines Bades machen“. Um dieses Do it yourself zu fördern, stellt Müller dem Haus- oder Wohnungsbesitzer bei Bedarf einen Helfer an die Seite, liefert das Werkzeug, den Kleber und viele Tipps und Ratschläge. Er sieht einen Vorteil auch in der Tatsache, dass man altes Fliesenmaterial nicht mehr mühsam und unter viel Dreck und Staub abklopfen muss. „Ist der Untergrund fest, kann man einfach auf die alte Fliese kleben“, sagt er und verweist auf die geringe Materialstärke von unter fünf Millimetern. Im Trend – so Müller – liegen helle Farben, aber auch Nachahmungen von Schiefer, Beton oder Holz seien derzeit gefragt.











