(openPR) Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus gehören für viele junge Menschen zum Alltag. Das Osnabrücker Projekt DEMIOS zeigt Strategien und Wege auf, wie Jugendliche und junge Menschen entsprechende Meinungen, Einstellungen und Konflikte erkennen und mit ihnen umgehen können. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei die Sozialen Medien ein, die angesichts der Coronakrise und der Lockdowns an Bedeutung gewonnen haben.
Als Projektleiterin ist Christina Jacob davon überzeugt, dass DEMIOS neue Impulse und Ansätze für Schule und Jugendhilfe bieten wird: „Verbale Attacken und Diskriminierungen im Alltag sind für viele junge Menschen Bestandteil ihres Lebens. Ziel unseres Projektes ist, ihnen praktische Wege und Handlungsmöglichkeiten zu zeigen, wie sie damit umgehen können.“ Für die Projektleiterin sind die digitalen Medien dabei von besonderem Stellenwert: „Ein Großteil unserer Kommunikation findet heute digital statt, besonders in den Sozialen Medien. Daher vermitteln wir jungen Menschen Kompetenzen und Fähigkeiten, wie sie zum Beispiel mit rassistischen Angriffen oder Ausgrenzungen im Internet umgehen können.“
Projektträger von DEMIOS ist der Osnabrücker Bürgerverein DETO e.V., der das Vorhaben seit dem Oktober 2020 gemeinsam mit weiteren Partnern umsetzt. Dem Projektnetzwerk gehören die Stadt Osnabrück, das Jugendzentrum Westwerk, das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, der TSV Osnabrück sowie das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück an. DEMIOS wird zunächst für eine Dauer von zwei Jahren umgesetzt. Für Christina Jacob ergeben sich damit sehr gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Projektverlauf: „Wir können auf ein starkes und bewährtes Netzwerk an Partnern zurückgreifen, die sich seit Projektbeginn aktiv engagieren. Die Stadt Osnabrück bietet hervorragende Bedingungen für unser gemeinsames Projekt!“
DEMIOS wurde für eine Förderung durch Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgewählt, es wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch einen Innovationsfonds unterstützt (www.demokratie-leben.de).











