(openPR) Lissabon und Teile der südlichen Iberischen Halbinsel sind am gestrigen Montag um 10.36 Uhr von einem Erdbeben erschüttert worden. Laut offiziellen Quellen in Spanien und Portugal war es das stärkste Erdbeben seit über 30 Jahren. Menschen wurden nicht verletzt, es gab auch keine nennenswerten Schäden an Gebäuden.
Die genaue Stärke des Bebens war unklar: das spanische Geografische Institut bezifferte die Stärke zunächst mit 6,3 auf der Richterskala, gab den Wert später aber mit 6,1 an. Die Behörden in Portugal gingen von einer Stärke von 5,8 aus.
Das Beben hatte sein Epizentrum im Atlantik, 160 Kilometer südwestlich vom Cabo São Vicente bei Sagres. In Portugal waren die Erdstöße im ganzen Land zu spüren. In Spanien machten sie sich im Süden in Städten wie Sevilla, Malaga, Cadiz und Huelva und bis nach Madrid bemerkbar.
An den Küsten Marokkos waren Ausläufer des Bebens bis nach Rabat und Casablanca zu spüren. Die Gefahr von Tsunamis bestand nach Angaben von Experten nicht. Dazu sei das Beben nicht stark genug gewesen, hieß es. Der Atlantik südwestlich von Portugal gilt als ein erdbebengefährdetes Gebiet. Am Epizentrum des jetzigen Bebens hatte es 1969 ein Erdbeben der Stärke 7,3 gegeben.
Für den Seismologen Carlos Sousa Oliveira stellt das Beben kein alarmierendes Zeichen dar, da es sich um ein zyklisches Phänomen handele und Portugal etwa alle 30 Jahre trifft. Grund hierfür ist die Lage Portugals und des spanischen Südwestens am Rand genau der Linie, an der die Afrikanische mit der Euroasischen Kontinentalplatte aufeinandertreffen. Laut Oliveira besteht kein Grund zur Beunruhigung, das Seebeben sei nicht mit dem verheerenden Beben von 1755 vergleichbar.
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