(openPR) Vielleicht haben Sie es gar nicht bemerkt, aber der Branchenprimus unter den Suchmaschinen Google hat am vergangenen Wochenende seine Analyse der Link-Strukturen des Internets überarbeitet. So fand man beispielsweise zum Suchbegriff „miserable failure“ am vergangenen Samstag noch direkt die Internetseite von US-Präsident George W. Bush, whitehouse.gov/president, während man heute nur noch einen Hinweis auf diesen ungewollten Faux-Pas erreicht.
Durch das Update werden jedoch auch einige andere Seiten besser bzw. schlechter gefunden. Grund genug also, um einmal über Grundsätzliches zu philosophieren.
„Viele Unternehmen machen sich noch zu wenige oder gar keine Gedanken über ihre Auffindbarkeit in Suchmaschinen“, erklärt Dirk Loop, Partner des Marketing Netzwerks OFFICE.23, „Sie unterschätzen damit die Macht, die eine gute Positionierung besitzt.“ Diese These wurde jüngst von den Marktforschern Fittkau & Maaß durch ihre Studie "WWW-Benutzer-Analyse W3B" gestützt, danach sind 32 Prozent der Suchmaschinen-Nutzer davon überzeugt, dass Anbieter, die bei mehreren Suchanfragen nach einem Produkt in den Suchergebnissen immer wieder ganz oben auftauchen, in diesem Bereich führende Anbieter sind. „Hieraus entsteht insbesondere für wenig geschulte Internet-Nutzer eine Vertrauensbasis, die für die Kaufentscheidung oft von erheblicher Bedeutung sein kann“, meint Loop.
Suchmaschinen-Platzierungen sind dabei kein Zufall. Bis zu einem gewissen Grad kann man Internetseiten auf den Besuch der Such-Roboter („Bots“ und „Spiders“) vorbereiten und so gewährleisten, dass die relevanten Informationen schnell und einfach – auch durch Suchmaschinen – gefunden werden.
„Daneben gibt es natürlich noch eine ganze Reihe ehrlicher und weniger ehrlicher Tricks, wie man an die Spitze kommt“, so der OFFICE.23-Mann, „Wir raten jedoch unseren Kunden immer bei den ehrlichen zu bleiben, da sie sonst bei einem Update ggf. vollkommen aus dem Suchindex verschwinden können.“
Doch woran liegt es, dass die Suchmaschinen-Optimierung hierzulande noch nicht so verbreitet ist? Auch hierauf hat Loop eine Antwort: „Bei uns in Deutschland werden Internetseiten noch allzu oft von reinen Design-Agenturen erstellt. Diese achten oft nur darauf, dass alles funktioniert und hübsch aussieht. Viele Kunden wundern sich dann, dass Yahoo, Google oder MSN ihre schöne neue Seite gar nicht so schön finden.“
V.i.S.d.P.






