(openPR) Die Elektronische Weste der Firma ATM/Adidas wird zukünftig die Bewertung im Taekwondo Sport optimieren und ab den olympischen Spielen 2008 den Status als olympische Disziplin sichern.
Die Sporthandelsfirma ATM Sporthandel GmbH bringt zusammen mit dem Sportartikelhersteller Adidas noch im ersten Quartal 2007 eine elektronische Kampfsportweste auf den Markt, die in der Erprobungsphase bereits Einzug in die olympische Kampfsportart Taekwondo gefunden hat und voraussichtlich 2008 bei den Olympischen Sommerspielen in Peking zum Einsatz kommen wird. Bereits heute wird die Weste in den Trainerausbildungen der DTU (Deutsche Taekwondo Union e.V.) regulär eingesetzt und von der DTU bunterstützt.
Dabei handelt es sich um eine Körperschutzweste, die einerseits als Trefferfläche für Fuß- und Fausttechniken dient und andererseits die Treffereinwirkungen für den Athleten reduziert, um ihn vor etwaigen Verletzungen zu schützen. Das neuartige daran ist, dass die Punktevergabe für die genannten Techniken auf die Körperschutzweste nicht mehr durch Kampfrichter erfolgt, sondern direkt über ein in der Körperschutzweste integriertes pneumatisches System vollzogen wird. Das Messsystem ist auch in der Lage, zwischen erlaubten und nicht erlaubten Techniken zu differenzieren. Die dazu nötige völlig neuartige Technologie der Kampfsportweste wurde von der Atlantik Elektronik GmbH entwickelt.
Das bisherige Wertungssystem
Bislang wurden im Taekwondo-Sport die Punkte für Körpertreffer mit vier Punktrichtern ermittelt, die jeweils an einer Ecke der quadratischen Wettkampffläche positioniert waren. Bei der erfolgreichen Anwendung einer Technik durch einen Athleten mussten mindestens drei der vier Punktrichter innerhalb einer Sekunde eine Wertung des Treffers per Knopfdruck bestätigen. Diese Wertung wurde dann auf einem „Scoreboard“ für die Zuschauer dargestellt. Häufig traten dabei Fehlwertungen auf, da nicht immer drei der vier Punktrichter einen guten Einblick auf die gerade ausgeführten Aktionen hatten, das Zeitfenster nicht ausreichte oder die Aktionen der Athleten zu dynamisch für eine objektive Bewertung waren. Deshalb besteht seitens des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) der Auftrag, die Probleme bei der Wertung zu lösen und die Vergabe von Punkten zu objektivieren.
Die Technologie der neuen Schutzweste
Die Bewertung über das pneumatische Messsystem tritt den genannten Problemen entgegen und verhilft dem Sport zu einer fairen und immer gleichen Bewertung, da die elektronische Körperschutzweste die Schlagkrafteinwirkung automatisch feststellt. So können beispielsweise Schwellenwerte für die Schlagkraft vorgegeben werden, die die Athleten mit ihren Tritt- und Schlagtechniken je nach Gewicht, Geschlecht und Lebensalter erreichen müssen, um eine Wertung zu erzielen.
Die über das pneumatische System gemessene Schlagkraft wird über Bluetooth mit einem eingebauten und geschützten Sender an einen Rechner übermittelt, dessen spezielle Software die Auswertung der empfangen Daten übernimmt und zur Anzeige bringt. Dabei werden in der Sporthalle Distanzen von bis zu 100m zuverlässig überbrückt. Über die Software kann ausserdem in Sekundenschnelle der Mindestschwellenwert verändert werden, um den internationalen Wettkampfanforderungen mühelos gerecht werden zu können. Ebenso problemlos ist die Messung und die Darstellung von bis zu fünf Tritt- und Schlagtechniken innerhalb einer Sekunde möglich.
Die völlig neuartige Weste wurde in enger Kooperation mit der Atklantik Elektronik GmbH als Entwicklungspartner und Trendscout entwickelt und wird auch auf der ISPO 2007 vertreten sein: Von 04. bis 07 Februar 2007 auf dem Gemeinschaftsstand von „Wearable Technologies“ in der Innovationshalle A2 auf Stand 414.
Weitere Informationen:
Atlantik Elektronik GmbH
ATM Sporthandel GmbH
Robert Schwarzenböck
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