(openPR) Prof. Norbert Meiners hebt den Meisterbrief als höchst erfolgreiches Instrument präventiver Qualitätssicherung hervor
Mainz, 31. Januar 2007. Den Startschuss für die Initiative „Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz“ gaben die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Hendrik Hering auf dem 1. Fachkongress Gesundheitswirtschaft vergangene Woche in Bad Kreuznach. Ziel der angesto-ßenen Initiative von Gesundheits- und Wirtschaftsministerium ist es, die Chancen und Potentiale für die Gesundheitswirtschaft am Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Rheinland-Pfalz auf-zuzeigen.
Prof. Dr. Norbert Meiners von der Privaten Fachhochschule und Berufsakademie für Wirtschaft und Technik in Vechta sprach zum Thema „Gesundheitshandwerk“ und knüpfte damit an den wirtschaftlichen und technologischen Wandel an, der sich gegenwärtig nicht nur im Industrie- und Dienstleistungssektor vollzieht.
Meiners: „Neben den traditionellen Handwerksbetrieben, die häufig im Rampenlicht der Diskussi-on stehen, gibt es auch Bereiche, die in der öffentlichen Wahrnehmung wenig Beachtung finden, und daher in ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung meist unterschätzt werden. Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen leisten jedoch gerade die fünf Gesund-heitshandwerke Zahntechniker, Orthopädie-Techniker, Orthopädie-Schuhtechniker, Hörgeräte-akustiker und Augenoptiker in Deutschland, einen unschätzbaren Wert. Ob für jung oder alt, für den kranken oder körperlich behinderten Menschen – die Gesundheitshandwerker verbinden modernste Technologie mit handwerklicher Präzision, um die individuelle Gesundheit und Le-bensqualität der Betroffenen wiederherzustellen und ein Leben lang zu sichern. Eine anspruchs-volle und zugleich unverzichtbare Aufgabe, vor allem vor dem Hintergrund einer immer älter wer-denden Gesellschaft.
Die spezialisierten Meisterbetriebe sind darauf ausgerichtet, eine individuelle Versorgung des Versicherten zu gewährleisten. Sie bieten eine umfassende Beratung und sichern die angestreb-ten Therapieerfolge durch optimale Funktionsfähigkeit der handwerklich gefertigten Therapie- und Hilfsmittel. Ohne selbst die am Markt nachgefragte Menge maßgeblich beeinflussen bzw. steuern zu können, bieten sie damit ein umfassendes Angebot und die individuelle Freiheit für den Patienten, den Anbieter selbst wählen zu können. Dabei unterliegen die gefahrgeneigten Gesundheitshandwerke dem sog. Meisterprinzip, was wiederum direkt dem Kunden- bzw. Patien-tenschutz zu Gute kommt. Der große Befähigungsnachweis ist daher besonders bei den Ge-sundheitshandwerkern ein ordnungspolitisch höchst erfolgreiches Instrument präventiver Quali-tätssicherung.
Als moderne kleine und mittelständische Unternehmen sichern die fünf Gesundheitshandwerke in Deutschland qualifizierte Beschäftigung von rund 160.000 Arbeitnehmern und sind damit wirt-schaftlich gesehen - auch für Rheinland-Pfalz - ein struktur- und regionalpolitischer Stabilitätsfak-tor. Gleichzeitig investieren die rund 24.000 Unternehmen der Gesundheitshandwerke nicht nur überproportional in Sachanlagen, sondern insbesondere auch in die qualifizierte Aus- und Fort-bildung ihrer Mitarbeiter. Die spezialisierten Meisterbetriebe der Gesundheitshandwerke garantie-ren der Bevölkerung damit wohnortnah eine flächendeckende und dauerhaft hohe Versorgungs-qualität. Die fachliche Arbeitsteilung zwischen handwerklicher Herstellung komplexer, patienten-individueller Medizinprodukte durch das Gesundheitshandwerk einerseits und der ärztlichen Be-handlung durch den Mediziner andererseits hat zu einer wettbewerbsorientierten und dynami-schen Fortentwicklung von Produkten und Dienstleistungen zum Wohle des Gemeinwohls ge-führt.
Unabhängig von der Frage zukünftiger Angebotsformen gilt es auch weiterhin an das Meister-prinzip festzuhalten und damit verbunden die persönliche Qualifikation und Verantwortung der Gesundheitshandwerker zu garantieren.“
Lesen Sie mehr zum Gesundheitshandwerk Zahntechnik und zum Thema Qualitätszahnersatz aus Deutschland unter:
http://www.zahnersatz-germany.de
Adresse:
Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz
Essenheimer Straße 125 B
55128 Mainz
Telefon: 06131/7207720
Telefax: 06131/7207707
e-mail:
internet: http://www.zahntechnikerinnung.de






