(openPR) Öl-Brennwertheizungen sollen sich bundesweit durchsetzen
11. Januar 2007. Die flächendeckende Einführung von schwefelarmem Heizöl soll die Zahl der Öl-Brennwertheizkessel in Deutschland spürbar steigern. Das erwartet die Bundesregierung von einer Gemeinsamen Erklärung, die Spitzenvertreter des Bundesumweltministeriums (BMU) und der Mineralölwirtschaft am 15. Januar in Berlin unterzeichnen.
Demnach soll die Mineralölwirtschaft bis zum 1. Januar 2009 in ganz Deutschland schwefelarmes Heizöl im Angebot haben. Das ist die Voraussetzung für den besonders umweltschonenden und komfortablen Betrieb von Öl-Brennwertkesseln. „Damit lassen sich im Gebäudebestand erhebliche Energieeinspar- und CO2-Minderungspotenziale erschließen“, ist Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im BMU, überzeugt.
Mit der Vereinbarung leiten das Bundesumweltministerium und die Mineralölwirtschaft das Ende der konventionellen Niedertemperaturkessel ein. Nach Angaben des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung (IWO) in Hamburg können Öl-Brennwertkessel im Austausch gegen Altanlagen bis zu 40 Prozent der Energiekosten einsparen. Neuanlagen mit Öl-Brennwerttechnik sind rund 18 Prozent sparsamer als vergleichbare Niedertemperaturkessel. Nach Schätzungen des IWO nutzten 2005 erst rund 12,5 Prozent der neu installierten Ölheizungskessel die Brennwerttechnik. Der Marktanteil der Kessel nimmt jedoch jedes Jahr überdurchschnittlich stark zu.
Pressetermin zur Unterzeichung der Gemeinsamen
Erklärung von BMU und Mineralölwirtschaft
15. Januar 2006
11.00 bis 12.00 Uhr
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Anmeldung
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit
11055 Berlin
Tel. +49 (0) 30 18305-2030
www.bmu.de
Kontakte / Ansprechpartner
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