(openPR) Kathrin Rieger-Genennig unterstützt Kultusminister Steffen Flath in seinen Bemühungen, die Berufsorientierung in den sächsischen Schulen zu verbessern. Flath hatte die mangelnde Information direkt an den Schulen kritisiert und mehr Engagement in der Zusammenarbeit gefordert. Bei Rieger-Genennig rennt der Minister damit offene Türen ein.
Die Koordinatorin der Initiative "Berufliche Orientierung für Schüler und Studierende" (B.O.S.S.) Mitteldeutschland lobte Steffen Flath für seine deutlichen Worte: "Wir sind auf einem guten Weg in der Förderung des Nachwuchses. Aber viele Schüler sind weiterhin ungenügend informiert, was Berufsziele und -möglichkeiten angeht. Wir müssen Wirtschaft und Schule einander annähern. Steffen Flath hat das Problem erkannt – der Handlungsbedarf ist immer noch sehr groß."
Flath hatte in Interviews die schulische Förderung durch Lehrer gewürdigt, aber Berufsorientierung an Sachsens Schulen zugleich als "derzeit unzureichend" bemängelt. Zwar seien die Zahlen der Schüler mit Schulabschluss gestiegen, so Flath, dies reiche aber nicht aus, um die steigende Nachfrage an qualifizierten Fachkräften zu befriedigen. Bis 2012 sollen demzufolge insgesamt 19.000 Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, sofern keine Trendwende eingeleitet werden kann.
Die Initiative BOSS Mitteldeutschland fördert und koordiniert Berufsorientierungs-Projekte in Sachsen und steht damit für die von Flath geforderte Qualitätssteigerung in der Nachwuchsarbeit. Zu den Projekten gehören auch vier Initiativen für abschlussgefährdete Hauptschüler sowie zahlreiche Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen. In Zukunft sollen diese beiden Bereiche noch enger verzahnt werden, wenn es nach Kathrin Rieger-Genennig geht: "Nur wenn beide Seiten die Erwartungen des Partners kennen, kann eine Zusammenarbeit funktionieren. Deshalb werden wir noch gezielter daran arbeiten, Schule und Wirtschaft an einen Tisch zu bringen."
Die nächsten Versuche in dieser Richtung sind ein BOSS-Workshop mit Unternehmen und Schulen am 25. Januar sowie die "Woche der offenen Unternehmen Sachsen", die im März 2007 landesweit stattfindet und bei der sich BOSS als Regionalinitiative engagiert. Bereits jetzt haben sich im Regierungsbezirk Leipzig über 50 Unternehmen auf der Plattform www.schau-rein-sachsen.de registriert, das große Ziel sind 1500 Plätze bei Ausbildungsangeboten vor Ort in den Betrieben.
Für Rückfragen, Bildmaterial/Logos oder Interview-Wünsche steht Ihnen unser Mitarbeiter Benedict Rehbein (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) zur Verfügung.
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