(openPR) Das EuroEyes AugenLaserZentrum in der Königstrasse 70 ist als erste Stuttgarter Klinik mit dem Qualitätssiegel „LASIK-TÜV“ ausgezeichnet worden. Das TÜV-Siegel soll Patienten eine Hilfe bei der Orientierung sein und die Wahl von nachweislich qualitativ hochwertigen Operateuren aus der immer größer werdenden Palette an Augenkliniken erleichtern. Das auf Femtosekunden-LASIK und aberrometergesteuerte LASIK spezialisierte AugenLaserZentrum Stuttgart ist die vierte EuroEyes-Klinik, die den strengen Qualitätsanforderungen des neuen „LASIK-TÜV“ entspricht und das Gütesiegel des TÜV SÜD erhielt. Zuvor waren bereits das Berliner AugenLaserzentrum im SonyCenter sowie die Kliniken in Hamburg (Elbchaussee) und Leipzig mit der begehrten Plakette ausgezeichnet worden. EuroEyes kann somit die meisten mit dem LASIK-TÜV ausgezeichneten Kliniken in Deutschland vorweisen.
Das vom TÜV SÜD in München erarbeitete Prüfungskonzept garantiert ein Höchstmaß an Qualität bei der operativen Korrektur von Fehlsichtigkeit mithilfe der modernen Lasertechnik. LASIK-Behandlungen werden mittlerweile in mehr als 300 deutschen Praxen und Kliniken durchgeführt, dazu kommen zahlreiche Billigangebote aus dem Ausland. Gerade durch diese Vielzahl von Angeboten ist es wichtig Qualität und Sicherheit verlässlich nachzuweisen. Bei der TÜV-Zertifizierung durch die Prüfer und Sachverständigen wird auf drei Teilgebiete besonderer Wert gelegt: Der LASIK-TÜV baut auf dem Qualitäts-Managementsystem ISO 9001:2000 auf, enthält die Zusatzüberprüfung für Hygiene und kontrolliert vielfältige die fachlichen Voraussetzungen der Ärzte und des Personals. Die ISO 9001:2000 Zertifizierung beinhaltet Anforderungen an die Einrichtung, die Ausstattung und die Sorgfalt.
Die Einrichtung muss u.a. eine Klinikzulassung besitzen und mehr als 1000 selbständig durchgeführte LASIK-Operationen in den vergangenen fünf Jahren nachweisen können. Darunter müssen mindestens 250 LASIK-Operationen oder 150 LASIK- und 300 intraokulare Eingriffe pro Jahr sein. Nachweise für die Fähigkeiten und spezielle Schulungen des Personals sind ebenso unerlässlich wie Einweisungsnachweise für eingesetzte Geräte wie Laser und Keratome. Die Geräte müssen mindestens dem Standard des wissenschaftlichen Beirats entsprechen und zweimal im Jahr gewartet werden. Wichtige Kriterien wie Kontraindikationen, geforderte präoperative Diagnostik, Nachweise über die Eignung eines Patienten sowie Aufklärung müssen in der Einrichtung definiert sein.
Auch die Hygieneanforderungen sind sehr umfassend und müssen strikt eingehalten werden. So wird überprüft, ob die Einrichtung über aktualisierte Hygienepläne verfügt, die auch aushängen und dem Personal bekannt sein müssen. Ferner müssen Mitarbeiter regelmäßig zum Thema Hygiene geschult und die Einhaltung der Hygienerichtlinien systematisch überprüft werden. Bauliche Voraussetzungen werden ebenfalls geprüft. Kriterien wie getrennte Schmutz- und Reinbereiche für die Instrumentenaufbereitung oder Raumlufttechnik und Klimaanlagen liegen hierbei u.a. im Augenmerk der Prüfer. Jeder Operateur, der eine Zertifizierung beantragt, muss sein Spektrum ophthalmologischer Leistungen nachweisen und auf der aktuellen Anwenderliste der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) geführt sein. Neben den Operationszahlen der vergangenen fünf Jahre sind Qualifikationsbescheinigungen und eine Statistik über die Ergebnisqualität, Komplikationen und Infektionen einige der zu erbringenden Dokumentationen.
Das Gütesiegel des TÜV Süd wird durch einen so genannten LASIK-Gutachter vergeben, dessen Unabhängigkeit durch ein Zufallsprinzip bei der Wahl gewahrt wird. Aufgrund seines Expertenberichts wird das TÜV-Siegel erteilt oder auch wieder aberkannt, wenn Informationen über eine Verletzung der Anforderungen bekannt werden oder diese nicht mehr erfüllt werden können.
Mittels Femtosekunden- und Wellenfront-LASIK haben die Augenspezialisten in Stuttgart die Möglichkeit auf das jeweilige Auge perfekt zugeschnittene Behandlungen durchzuführen. Während bisher ein Messwert per Sehtest erhoben wurde, anhand dessen der konventionelle Laser gleichmäßig die Hornhaut glättete, geht EuroEyes mittlerweile neue Wege, die Halo-Wahrnehmungen und Blendungen nach einer LASIK-Operation ausschließen. Die individuellen Merkmale des Auges, der „genetische Fingerabdruck“, werden hierbei durch die Wellenfront-LASIK (Aberrometrie) genau ermittelt. So wird nicht nur die Fehlsichtigkeit festgestellt, sondern auch an 250 verschiedenen Punkten die Brechkraft des Auges untersucht. Hierdurch kann der Femtosekundenlaser nicht nur eine individualisierte Behandlung des gesamten Auges durchführen und sämtliche verschiedene Brechkraftfehler nach Maß korrigieren sondern letztendlich die Sehqualität insgesamt verbessern.



