(openPR) Studierende aus aller Welt verbringen ihr Auslandssemester in Brühl
Bereits seit dem Frühjahr 2003 beteiligt sich die Europäische Fachhochschule (EUFH) am Erasmus-Hochschulprogramm und ist längst mit dabei auf dem Weg in ein einiges Europa der Hochschulen. Derzeit verbringen neun Erasmus-Studentinnen und –Studenten aus Frankreich, Litauen und Polen ihr Auslandssemester in Brühl. Aber auch von der Hong Kong Baptist University, einer Partnerhochschule der EUFH, sind zwei Studierende zu Gast.
Seit Anfang Oktober studieren die Gäste aus aller Welt gemeinsam mit ihren deutschen Kommilitonen Wirtschaftsrecht, Statistik, Managementtechniken oder Handelslogistik. Schon bald stehen während der Prüfungsphase auch für die ausländischen Studierenden jede Menge Klausuren und Präsentationen auf dem Programm. Zusätzlich sind sie auch in Projekte und Fallstudien eingebunden. Einige der französischen Gäste beispielsweise sind gerade dabei, einen Vergleich zwischen dem Handel in Frankreich und Deutschland anzustellen.
„Wir haben schon gute Fortschritte in Deutsch gemacht“, erzählt Sabine Granger, die normalerweise an der European Business School (EBS) in Paris studiert. „Verständnisprobleme gibt es kaum, weil wir die deutschen Studenten jederzeit fragen können. Sie helfen uns immer gern und schnell.“ Auch die Diskussionen mit Dozenten und Kommilitonen im Unterricht finden die Gäste hilfreich. Also ist alles bestens? „Eigentlich schon“, lacht Guillaume Legrand, der ebenfalls aus Paris kommt, „nur die Mittagspause könnte ein bisschen länger sein. In Frankreich nehmen wir uns viel Zeit, um ganz in Ruhe zu essen.“
Und was verschlägt Studierende aus Danzig, Wilna, Paris oder Hong Kong ausgerechnet nach Brühl? „Ich habe zu Hause an der Uni mit Gaststudenten von der EUFH gesprochen, die mir Brühl wärmstens empfohlen haben“, erzählt die Polin Katarzyna Kaniewska. „Von Brühl ist es nur ein Katzensprung nach Belgien, Luxemburg oder Holland. Für mich war der gute Standort für interessante Ausflüge wichtig“, fügt Judita Siupinyte aus Litauen hinzu. Genau das hat auch für die Gäste aus Hong Kong eine Rolle gespielt, die sich daheim mit „Europäischen Studien“ beschäftigen und die deshalb natürlich auch möglichst viel vom europäischen Leben mitbekommen möchten. „Eigentlich ist das Leben in Köln dem in Hong Kong ziemlich ähnlich“, hat Yu Wai Chung herausgefunden, „zu Hause ist nur alles ein bisschen billiger als hier.“
Für die beiden Studenten von der Hong Kong Baptist University wird es bald vielleicht noch ein bisschen teurer werden, denn im Rahmen ihres einjährigen Aufenthalts in Europa werden sie Weihnachten in der Schweiz verbringen. Die anderen Gäste werden dann schon wieder zu Hause feiern, allerdings nicht, ohne vorher über den einen oder anderen Weihnachtsmarkt in der Umgebung zu bummeln.
„Ich wünsche Ihnen allen noch einen schönen Aufenthalt mit viel Spaß und Freude“, sagte Rektor Prof. Dr. Jürgen Dröge während einer Gesprächsrunde mit den Gästen in dieser Woche, bei der die Studierenden besonders die moderne Ausstattung der Hochschule und den schönen Campusgarten lobten. Einige von ihnen werden bestimmt nach Deutschland zurückkehren, sei es um weiter zu studieren, um hier zu arbeiten oder ganz einfach, um ihre neuen Freunde in Brühl zu besuchen.
Renate Kraft
(Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Europäische Fachhochschule
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