(openPR) Essen, 20. Dezember 2002 - Die Bildung eines internationalen Konsortiums für den Betrieb und die Modernisierung des ukrainischen Gastransitsystems geht voran. Das Außenministerium der Ukraine hat die deutschen und russischen hochrangigen Vertreter Anfang Februar 2003 zu einer ersten trilateralen Sitzung geladen, um die nächsten Schritte des Projekts zu beschließen. Zur Vorbereitung findet heute ein erstes Abstimmungsgespräch zwischen der deutschen und der ukrainischen Seite in Kiew statt, an dem der deutsche Botschafter in der Ukraine, Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums und der Ruhrgas AG teilnehmen.
Als einer der größten Kunden für russisches Erdgas hatte sich die Ruhrgas AG bereit erklärt, dieses ebenso wichtige wie anspruchsvolle Projekt mitzugestalten. Ruhrgas bezieht seit 1973 russisches Erdgas und arbeitet seit Jahren mit der ukrainischen und der russischen Gaswirtschaft auch in technischen Projekten zusammen. Ziel der Gespräche ist es, die Grundlagen der trilateralen Zusammenarbeit zu definieren und eine Machbarkeitsstudie für einen zukünftigen gemeinsamen Betrieb des Gastransitsystems zu erarbeiten. Der heutige Zustand des Leitungsnetzes und der zukünftig steigende Importbedarf Westeuropas erfordern erhebliche Investitionen, deren technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen umfassend geprüft werden sollen.
Im Juni des Jahres hatten die Präsidenten Russlands und der Ukraine sowie der deutsche Bundeskanzler eine gemeinsame Erklärung mit dem Ziel verabschiedet, den Gastransit durch die Ukraine durch ein internationales Konsortium zu sichern. Dieser hat eine herausragende Bedeutung für die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa, da rund 80 Prozent des russischen Erdgases für Westeuropa über die Ukraine fließen.
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