(openPR) Um New Work zukunftsorientiert umzusetzen, brauchen Unternehmen entsprechende architektonische und technische Lösungen in der Arbeitsplatzgestaltung und der allgemeinen Raumkonzeption.
Veraltete, klassische Arbeitsstrukturen weichen flexiblen Konzepten: New Work beschreibt einen epochalen Umbruch, der die Sinnfrage in den Mittelpunkt stellt und die Arbeitswelt von Grund auf wandelt. Unter New Work versteht man laut des österreichisch-amerikanischen Sozialphilosophen Frithjof Bergmann das Konzept der „Neuen Arbeit“. Diese Bezeichnung ergibt sich aus der heutigen Konsequenz der Globalisierung und Digitalisierung und der Frage, welche Auswirkungen diese Konsequenzen auf die Arbeitswelt haben. Ebenso gilt heutzutage mehr denn je: New Work stellt die Potenzialentfaltung eines jeden einzelnen Menschen in den Mittelpunkt, denn die Menschen arbeiten nicht mehr, um zu leben, und leben nicht mehr, um zu arbeiten.
„In Zukunft geht es also um die gelungene Symbiose von Leben und Arbeiten. Das ist zunächst eine Frage der Führung und des Managements, denn New Work lässt sich weder von oben verordnen noch einfach nebenher auf Arbeitsebene umsetzen. Es ist ein fundamentaler Wandel im Verständnis der Arbeitsplatzgestaltung und dem Einsatz von Mitarbeitern nötig, um New Work wirklich durchzusetzen“, sagt der Heinsberger Architekt und Designer und Marcel Schuckel, der sich mit seinem Team auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Unternehmen im Sinne der New Work-Vorstellungen spezialisiert hat.
Laut Marcel Schuckel sehr wichtig: „Um New Work zukunftsorientiert umzusetzen, brauchen Unternehmen entsprechende architektonische und technische Lösungen in der Arbeitsplatzgestaltung und der allgemeinen Raumkonzeption. Warum? Ganz einfach: Die Raumkonzeption und das Innendesign müssen sich auf diese neue, flexible und hochkommunikative Arbeitswelt einstellen und dabei die Firmenindividualität repräsentieren, Emotionen und Interesse bei Mitarbeitern und Kunden wecken und eine gelungene Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Kunden ermöglichen. Daraus entsteht eine motivierende, wertschätzende Arbeitsatmosphäre, die zum Unternehmenserfolg und der Bindung der Mitarbeiter und Kunden beiträgt. New Work, die neue Arbeit, soll das Mittel sein, mit dem sich der Mensch als freies Individuum verwirklichen kann. Dabei geht es insbesondere um die sinnstiftende Funktion der Arbeit, aber auch um Werte wie Freiheit und Selbstständigkeit.“
Diese Anforderungen lassen sich Marcel Schuckel zufolge durch eine bestimmte Architektur fördern, sodass neue Potenziale freigesetzt werden könnten. Es würden Räume für Meetings, Rückzug, Konzentration, Teamarbeit und Kommunikation benötigt – und diese Räume müssten entsprechend ihrer Funktion und ästhetisch anspruchsvoll zugleich gestaltet werden. Es sei die Aufgabe des Beraters und Planers, diese anspruchsvollen architektonischen Lösungen herzustellen, und zwar ganzheitlich: von der Planung der Räume über die Herstellung der Möbel und dem Innendesign bis hin zur technischen Umsetzung der gesamten Elektrik und Lichtplanung.
„Auf diese Weise entsteht eine Architektur für die Arbeitswelt der Zukunft. Unternehmen machen damit einen entscheidenden Schritt und lösen sich von möglichen Einschränkungen durch eine eher rückwärtsgewandte Gestaltung. Sie können die eigene Identität stärker akzentuieren und Mitarbeitern und Kunden neue Perspektiven und Sichtweisen öffnen. Der Arbeitsraum wird als Angebot zur produktiven und kollaborativen Arbeit verstanden, sodass Mitarbeiter und Kunden durch ständigen Austausch immer wieder neu gefördert und motiviert werden, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren.“













