(openPR) Biokohle ist unter Umwelt- und Effizienzgesichtspunkten ein außerordentlich wichtiges Material. Jetzt können Interessenten mit Hilfe von Finanzberater Thomas Hack Beteiligungen an solchen Produktionsanlagen erwerben.
„Terra preta“ (portugiesisch für „schwarze Erde“) ist die Bezeichnung für einen fruchtbaren, im Amazonasbecken anzutreffenden sogenannten anthropogenen Boden. Unter anderem bringt die schwarze Erde Pflanzen ganz ohne Kunstdünger zu Höchstleistungen. Wissenschaftler versuchen immer mehr, das Terra Preta-Konzept auch in anderen Bereichen und Regionen zu nutzen und damit den Klimawandel und andere umweltschädliche Auswirkungen zu bekämpfen.
Das Stichwort ist Biokohle. Dabei handelt sich um Pflanzenreste, die praktisch unter Ausschluss von Sauerstoff verschwelen (Karbonisierung). „Beim Karbonisieren können Sie die Verwandlung von Biomasse zu Torf, Braunkohle und Kohle, die in der Natur Jahrmillionen braucht, in ein paar Stunden erledigen“, sagt Markus Antonietti, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam.
„Die Vorteile der Biokohle sind auf mehreren Ebenen zu finden. Einer der wichtigsten Bereiche für den Einsatz von Biokohle liegt in der Landwirtschaft. Hier wird die Kohle beispielsweise als Futtermittelzusatz verwendet. Dies kann als natürliches Arzneimittel dienen, was vor allem für biologisch zertifizierte Landwirtschaftsbetriebe von Bedeutung ist. Für Menschen wird Biokohle oft unter dem Begriff Aktivkohle vermarktet. Die Pharmaindustrie nutzt diese beispielsweise für Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung der Magen-Darm-Flora. Ein expandierender Markt für den Einsatz von Biokohle ist außerdem die Kosmetikindustrie, in der sie vor allem wegen ihrer entgiftenden und tiefenreinigenden Wirkung geschätzt wird“, sagt Thomas Hack, Gründer und Geschäftsführer des Finanzdienstleistungsunternehmens Value Brain GmbH (Erlaubnis nach §34c, d, f GewO) in Walsdorf bei Bamberg (www.valuebrain.de).
Ebenso betont er: „Traditionell wird Biokohle auch zur Verbesserung der Bodenqualität von landwirtschaftlichen Flächen und im Gartenbau eingesetzt. Mit ihrem Wasserspeicher-Effekt versorgt Biokohle trockene Böden effektiv und langanhaltend mit Feuchtigkeit – ein unermesslicher Vorteil für die Landwirtschaft in Zeiten stetig zunehmender Wasserverknappung. Deshalb wird die Biokohle in der Landwirtschaft als Bodenverbesserer und Düngemittelersatz eingesetzt.“
Er bietet seinen Kunden die Möglichkeit an, sich unternehmerisch mit einem Direktinvestment in diesem Bereich zu engagieren, um ihr Portfolio dadurch mit einer offensichtlichen Nachhaltigkeitskomponente auszustatten. Dafür arbeitet er mit der BIOCHAR GmbH & Co. KG zusammen, die zur Convoris-Unternehmensgruppe gehört. Das Unternehmen stellt in Sachsen-Anhalt einer alten Ziegelei aus naturbelassenem Holz Futterkohle in Bio-Qualität her, die dem Tierfutter in der Landwirtschaft beigemengt wird. Da die Biokohle keinerlei Keime oder Antibiotika enthalte, stelle sie eine hervorragende Alternative für die Massentierhaltung dar. Nachdem die Testphase positiv verlaufen ist, sollen jetzt an dem Standort in der Nähe von Leipzig insgesamt dreißig Anlagen entstehen. Die BIOCHAR GmbH & Co. KG bezeichnet sich selbst als Vorreiter in einem wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Produktionsbereich und erreicht durch eine innovative Technologie den größtmöglichen Ertrag aus den jeweiligen Ausgangsstoffen.
Thomas Hack stellt heraus: „Nicht nur das Endprodukt ist eine echte Disruption für die Landwirtschaft. Auch die innovative Technologie kann sich sehen lassen, denn sie ermöglicht einen sehr hohen Ertrag. Jene Rückstoffe, die nicht in Kohle verwandelt werden, werden zu Synthesegas verarbeitet und in Strom, der nach dem EEG eingespeist werden kann, umgewandelt. Die dabei entstehende Wärmeenergie wird zum Trocknen des frisch gelieferten Holzes genutzt. Die Biokohle von BIOCHAR wird durch die sogenannte pyrolytische Verkohlung von Biomasse wie Holzhackschnitzeln gewonnen.“
Das Investment sieht den schlüsselfertigen Erwerb und Betrieb der Biokohleproduktionsanlage inklusive Blockheizkraftwerk vor. Ein regelmäßiger Cashflow und eine prognostizierte konservative Rendite vor Steuern und Verbindlichkeiten in Höhe von 16 Prozent wird aus dem Verkauf von Biokohle und erzeugtem Strom realisiert. Die Beteiligung ist Teileigentum an einer Kommanditgesellschaft oder durch den Erwerb einer ganzen Anlage möglich. Die geplante Laufzeit beträgt laut Thomas Hack zehn Jahre, durch die Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb seien verschiedene Abschreibungsmöglichkeiten wie der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nutzbar.









