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Automatisierung als Job-Killer?

10.11.202011:29 UhrIT, New Media & Software
Bild: Automatisierung als Job-Killer?
Gerrit de Veer ist SVP MEE bei Signavio. (Quelle: Signavio)
Gerrit de Veer ist SVP MEE bei Signavio. (Quelle: Signavio)

(openPR) Von Gerrit de Veer*

Berlin, 9. November 2020 - Die Digitalisierung und vor allem die Prozessautomatisierung werden in erheblichem Umfang zum Freisetzen von Mitarbeitern führen. Dieses Argument hört man nur allzu oft. Es greift aber zu kurz. Jede Prozessautomatisierung zielt in erster Linie auf Effizienzverbesserungen ab – und auch auf die Entlastung von Mitarbeitern.



Ein hoher Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad ist gerade bei besonders erfolgreichen Firmen anzutreffen, Amazon und Zalando lassen grüßen. Und solche Unternehmen entlassen keine Mitarbeiter, im Gegenteil: sie stellen im großen Stil ein. Wenn in Branchen oder Unternehmen Entlassungswellen drohen, sind vielmehr Gründe wie obsolete Geschäftsmodelle oder gravierende Marktveränderungen zutreffend.

Prozessautomatisierung bedeutet immer auch eine Veränderung für die Mitarbeiter, und jede Veränderung wird oft zunächst eher negativ gesehen. Hier muss bei jedem Automatisierungsprojekt entschieden entgegengewirkt werden. Transparente Kommunikation und Einbindung der Mitarbeiter sind die entscheidenden Kriterien. Es muss klar sein, dass die Prozessautomatisierung, etwa die Einführung einer RPA-Lösung, nicht dazu dient, Mitarbeiter zu ersetzen, sondern vor allem den Zweck hat, den Blick auf wertschöpfende Tätigkeiten zu richten, das heißt die Mitarbeiter von manuellen, repetitiven und zeitintensiven Aufgaben zu entlasten und ihre Potenziale auszuschöpfen und damit gewinnbringend einzusetzen. Zudem müssen die Ziele, Veränderungen und Vorteile einer Prozessautomatisierung deutlich benannt werden, zum Beispiel die Beschleunigung von Prozessen oder die Beseitigung von Bottlenecks. Solche Verbesserungen führen nicht nur zu einer Entlastung der Mitarbeiter und Erhöhung ihrer Zufriedenheit, sondern schließlich auch zu einer höheren Kundenzufriedenheit.

Natürlich muss auch zugestanden werden, dass manche Jobs durch die Automatisierung entfallen, vor allem einfache Tätigkeiten, die auch durch Roboter erledigt werden können. Für diese Mitarbeiter bedeutet das den Einsatz in anderen Unternehmensbereichen. Dafür muss unter Umständen ihre Bereitschaft gegeben sein, auch an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen. Wenn diese Bereitschaft fehlt, ist letztlich nicht ganz auszuschließen, dass der eine oder andere Mitarbeiter keine passende Tätigkeit im Unternehmen findet.

Bei alldem muss aber immer auch die Begrenztheit der Automatisierung im Blick bleiben: Der intelligente Bot, der kreativ und innovativ ist und das Unternehmen weiterentwickelt, bleibt auf absehbare Zeit Zukunftsmusik. Innovationen konsequent voranzutreiben, bleibt die Aufgabe der Mitarbeiter.

Trotz dieser Einschränkung des Automatisierungspotenzials führt für ein Unternehmen an einer Digitalisierung und Prozessautomatisierung kein Weg mehr vorbei, ansonsten wird es im Wettbewerbsumfeld schnell ins Hintertreffen geraten. Ohne Digitalisierung werden viele Projekte nicht mehr „in time, in budget, in scope“ durchführbar sein. Und dabei bleibt noch viel zu tun. In deutschen Unternehmen – auch in Großkonzernen – werden viele Dinge immer noch manuell erledigt, gerade im Back-Office-Bereich. Zeitgemäß und zukunftssicher ist das nicht mehr.

* Gerrit de Veer ist Senior Vice President MEE (Middle and Eastern Europe) des Business-Transformation-Spezialisten Signavio


Dieser Kommentar und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/signavio abgerufen werden.

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