(openPR) Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland meldet nach wir vor eine steigende Nachfrage und volle Auftragsbücher. Wach- und Sicherheitsdienste generierten 2017 einen Umsatz von 8,54 Milliarden Euro, gefolgt von 8,60 Milliarden im Jahr darauf. Und 2019 standen 9,14 Milliarden in den Büchern, wobei dem reinen Objektschutz gut 50 Prozent zuzurechnen war. Auch die Anzahl der Unternehmen stieg von 5.800 im Jahr 2018 auf 6.100 im Folgejahr. Die Zahl der offenen Stellen erreichte im August 2020 mit 10.000 ebenfalls ein Niveau, bei dem man von einer Wachstums-Branche sprechen kann.
Rund die Hälfte der Einsätze erfolgt im Objektschutz. Klaus Haug, der in Fürstenfeldbruck ein Sicherheitsunternehmen betreibt, bestätigt den immer höher werdenden Bedarf an Personal gerade bei weitläufigen Firmengeländen und Industriekomplexen. Dabei mahnt der Fachmann aber auch permanent eine höhere Qualifizierung des eingesetzten Personals an. „Unsere Mitarbeiter gehen ja nicht nur einfach spazieren, wie es oft vermutet wird. Sie sind präventiv unterwegs, erkennen und melden Einbruchspuren, geben Ratschläge zu diversen Absicherungen und kümmern sich um einen geregelten Zugang, wobei nicht selten auch psychologische Fähigkeiten gefragt sind“, sagt Haug, der sich zum Ziel gesetzt hat, noch mehr in die Aus- und Weiterbildung zu investieren. „Es sind oft enorme Firmenwerte und Einrichtungen, technisches Equipment, aber auch teure Lagerware, die geschützt werden müssen“, betont der Inhaber von SKH-Security. Dass man nicht selten Spezialwissen braucht und den – wie Haug sagt – unseriösen Gestalten immer einen Schritt voraus zu sein, haben auch die Auftraggeber erkannt. Objekte zu schützen, gehört längst zu den selbstverständlichen Aufgaben im Management eines Unternehmens. Und dass es bereits beim Bau einer neuen Produktionshalle oder eines Bürogebäudes Sinn macht, regelmäßige Begehungen einzuplanen, merkt man erst dann, wenn wertvolle Baumaschinen abhandenkommen oder gerade geliefertes Mobiliar über Nacht aus den Containern verschwindet.
SKH Security wurde 2014 von Klaus Haug im oberbayerischen Fürstenfeldbruck gegründet. Festangestellte Mitarbeiter und Minijobber sind vornehmlich im Ballungsraum München und den angrenzenden Landkreisen im Einsatz. Haug kann zudem auf ein Netzwerk von bewährten Kräften zurückgreifen, wenn komplexere Aufträge anstehen. Sein Ziel ist neben der Expansion auch die Einrichtung einer Aus- und Weiterbildungsstätte. Er arbeitet aktiv am Berufsbild und engagiert sich vor allem auch für Quereinsteiger und deren Integration.










