(openPR) 21.09.2010. Insel Rügen / OAR. Die Rügen-Bock-Region im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zählt zu den bedeutendsten Kranichrastplätzen in Mitteleuropa. Jedes Jahr im Herbst wird die Luft vom typischen „Cranuh, cranuh, cranuh“-Trompeten der scheuen Großvögel erfüllt, lange bevor man sie in großen Schwärmen hoch am Himmel erblickt. An den flachen Boddengewässern mit ihren schützenden Schilfgürteln und dem reichen Futterangebot der umliegenden Wiesen und Felder machen die Kraniche für ein paar Tage oder Wochen Station, bevor ihre Reise sie weiter in die südlichen Winterquartiere führt.
Genau dieses Schauspiel ist es, was naturverbundene Menschen gerade im September/Oktober zu einer Urlaubsreise in die Region bewegt. Gemeinden und Vereine bieten vielerorts geführte Wanderungen zur Kranichbeobachtung an. Hoch in der Gunst der Gäste stehen auch abendliche Ausfahrten mit dem Schiff zu den Rast- und Schlafplätzen der Kraniche.
Wie sieht ein Kranich aus?
Kraniche können eine Größe von 1,25 m und eine Flügelspannweite von 2,20 bis 2,45 m erreichen. Dank seiner langen Beine, der schwarz-weißen Halszeichnung, der roten Krone und den über den Schwanz herabhängenden Federn ist der Kranich unverwechselbar.
Männchen und Weibchen lassen sich am Gefieder kaum unterscheiden. Aber wenn die Großvögel nebeneinander stehen, sieht man, dass das Männchen etwas größer und kräftiger ist als das Weibchen. Außerdem sind die Schmuckfedern des Hahns prächtiger als die der Henne.
Weitere Informationen und Tipps, wann und wo genau man Kraniche erleben kann, erfährt der interessierte Leser in einem Artikel, den der Urlaubsvermittler Ostseeappartements Rügen (OAR) dieser Tage in seinem RügenInsider-Blog veröffentlicht hat. Erklärt wird auch, warum die Kraniche den Beinamen „Vögel des Glücks“ tragen und warum man unbedingt die Nationalpark-Ausstellung „Insel Schatz Ummanz“ in Waase besuchen sollte. Lesenswert!
Zum Artikel: http://oar2.de/K6.













