(openPR) Spatenstich: Unternehmensgruppe investiert im Horber Industriegebiet / Weichen für weiteres Wachstum gestellt
Horb (k-w). Die Gläser Gruppe konzentriert sich künftig in Horb auf einen Standort. Der Spatenstich für die Erweiterung des bereits bestehenden Produktionsgebäudes an der Max-Eyth-Straße fand am Dienstag statt. Die Gläser Objekt GmbH & Co. KG investiert 2,5 Millionen Euro im Horber Industriegebiet.
Im Laufe des nächsten Jahres wird dann das Pendeln zwischen den beiden Standorten in Bildechingen und Horb ein Ende haben. „Damit stellen wir die Weichen für ein weiteres Wachstum unserer Unternehmensgruppe“, macht die geschäftsführende Gesellschafterin Claudia Gläser deutlich.
Neben der Verwaltung, die auf 590 Quadratmeter angesiedelt wird, zieht auch das Labor für Technische Sauberkeit ins Industriegebiet um. Die Produktion erhält weitere 600 Quadratmeter Fertigungsfläche dazu. Geplant wird das Neubau-Projekt vom Freudenstädter Architekturbüro w:architekten.
Mit der Konzentrierung rücken die beiden Geschäftsfelder Gläser Hydraulik und Gläser CleanTec enger zusammen. Davon verspricht sich die Geschäftsleitung betriebsintern eine gegenseitige Stärkung der beiden Marken. Durch den Umzug werde der Wissenstransfer verbessert, so Claudia Gläser, um weitere Marktanteile zu erobern. Davon könnten alle Abteilungen profitieren.
Ein Standort werde auch einen besseren Betriebsablauf sowie eine deutliche Kostenersparnis zur Folge haben. Denn durch die Erweiterung des bestehenden Gebäudes im Industriegebiet reduziere sich nicht nur der logistische Mehraufwand, sondern auch der Primärenergiebedarf.
Nach der Zusammenlegung entfällt der interne Werksverkehr, durch den bislang wertvolle Arbeitszeit verlorengeht. Vor allem für das Laborteam ist die Konzentration auf einen Standort eine Erleichterung. Oft ist technischer Rat direkt aus dem Reinraum in der Fertigung der Prüfanlagen gefragt. Ganz abgesehen davon, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im größeren Labor wesentlich mehr Kapazität haben.
Der neue Reinraum soll bald schon noch höher zertifiziert werden. Dann könnten durch neue Analyseverfahren weitere Kundenstämme hinzugewonnen werden, zum Beispiel in der Medizintechnik und in der Elektromobilität, wo in den Montage- und Produktionsprozessen die Anforderungen an Technische Sauberkeit ohnehin gestiegen sind.
Moderne Technologien zur Luftaufbereitung im Reinraum und die Mitnutzung der bestehenden Photovoltaik-Anlagen auf dem bisherigen Gebäudeteil werden für die deutliche Reduktion des Stromverbrauchs sorgen. „Damit ist die Konzentration auf einen Standort auch eine Investition in den Klimaschutz“, macht Claudia deutlich, die darauf verweist, dass das Bauvorhaben über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes Baden-Württemberg bezuschusst wird. „In diesem Zusammenhang bedanke ich mich auch bei der Stadt Horb und dem Landkreis für die Unterstützung des Projekts“, so die Unternehmerin.











