(openPR) Letztes Jahr war sie noch klassisch neuneinhalb Zentimeter breit, dieses Jahr modisch nur noch siebeneinhalb: Des Mannes schönster Schmuck, die Krawatte. Schon mehrfach war sie vom Verschwinden bedroht (man denke an die Schnürsenkel-Krawatten der Achtziger und die offenen Hemdkrägen der New Economy!). Die Hemdsärmeligkeit – im wörtlichen Sinne – der amerikanischen Business-Gepflogenheiten könnte der Krawatte jetzt endgültig den Garaus machen: Vor allem an der West Coast werden Krawatten im alltäglichen Business-Life so gut wie gar nicht mehr gesichtet. Bestenfalls wenn die – stets äußerst korrekt gekleideten – japanischen Geschäftspartner zum Meeting kommen, bequemt man sich dort noch dazu, den ungeliebten Textilstreifen aus dem Schrank hervorzukramen.
Ob das als Vorbild für den deutschen Manager taugt? Wir fragten die renommierte Imageberaterin Sabine Schwind von Egelstein. “Die meisten Männer sehen in der klassischen Business-Kombination Anzug, Hemd und Krawatte einfach gut gekleidet aus”, lobt Schwind von Egelstein. “Es wird ja oft geklagt, Krawatten seien so unbequem, aber das ist eher eine Frage des Hemdkragens, nicht der Krawatte. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit beim Hemdenkauf – der Kragen darf nicht zu eng und nicht zu locker sitzen, auch wenn man den Kopf nach vorn beugt oder laut spricht – kann dieses Problem meist lösen. Die Krawatte wegzulassen ist in einigen Branchen möglich, für das Top Management jedoch keine Lösung. Außerdem ist sie eine gute Möglichkeit, etwas Farbe und Individualität in die sonst doch sehr konventionelle Business-Mode zu bringen.”
Und wenn man die Business-Mode insgesamt etwas weniger konventionell gestalten würde? “Das kann leicht schief gehen”, lacht Frau Schwind von Egelstein, “das Experiment haben wir schon hinter uns. Erinnern Sie sich noch an den “Casual Friday”, der in vielen Firmen um die Jahrtausendwende eingeführt wurde? Die meisten haben ihn ganz schnell wieder abgeschafft. Der Banker im Backoffice mit Hawaiihemd und Shorts – das will man sich auch am Freitag lieber nicht zumuten. Bis wir Deutschen so viel Stilbewusstsein haben, dass wir wissen, wie man sich auch ohne strenge Regeln elegant anzieht – wie das zum Beispiel die Italiener perfekt beherrschen – brauchen wir wohl unseren Business-Standard noch. Und da gehört die Krawatte oft dazu!”
Schwind von Egelstein Imagedesign
Sabine Schwind von Egelstein
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Über das Unternehmen
Sabine Schwind von Egelstein verschafft als Imagedesignerin Top-Managern und Führungskräften aus Politik und Wirtschaft das passende Erscheinungsbild und das optimale Auftreten. Darüber hinaus unterstützt sie Unternehmen darin, ihre Unternehmenskultur an die Mitarbeiter zu vermitteln und erklärt ihnen, wie sie diese auch aktiv im Alltag leben.
Seit 1995 ist sie Imageberaterin, Gründungsmitglied im deutschen Knigge-Rat und gefragte Rednerin für Personen-Image und moderne Umgangsformen im Business. Sie ist Dozentin an der FH München, der Bayerischen Eliteakademie und der Wirtschaftskammer Tirol.
Die erfahrene PR-Managerin eines international führenden Softwarehauses hat zusätzlich jahrelange Praxis in Verkauf und Marketing, VIP-Betreuung in der Luxushotellerie und der Medienbranche. Schon 2000 beschritt sie mit einer eigenen Beratungstypologie neue Wege.
Ob als Rednerin bei Unternehmensveranstaltungen, z.B. von Siemens oder Deutsche Bank, oder im anspruchsvollen Seminarkreis, bei Vorträgen, wie bei der Jahrestagung der Akademie für politische Bildung, oder im Rahmen von Kamingesprächen: sie fasziniert die Teilnehmer mit ihren kultivierten und gleichzeitig unterhaltsam lebendigen Ausführungen.
Ihre Kompetenz macht sie zur regelmäßig gefragten Gesprächspartnerin vieler populärer Zeitungen und Magazine wie Focus, Cosmopolitan, SZ, FAZ und Welt, sowie zum beliebten Gast in diversen
TV-Sendungen. Als Expertin für moderne Umgangsformen ist Sie regelmäßig mit festem Sendeplatz im deutschen Fernsehen präsent, zurzeit im MDR.
2005 produzierte sie den 75-Minuten Spielfilm „Aussehen, Auftreten, Ausstrahlung - Imagework“, der als „Bestseller unter den Lehrfilmen“ mit umfangreichem ROM-Teil Deutschlands Schüler innovativ auf den Berufseinstieg vorbereitet und mit dem „Comenius-Siegel“, dem ältesten europäischen Medienbildungspreis sowie dem "Award of Master" des Meisterwettbewerbs Corporate Media 2006 ausgezeichnet wurde.
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Auch auf sozialem Gebiet ist sie engagiert: Als Mentorin von „Bunt kickt gut“ (www.buntkicktgut.de), der multikulturellen Straßenfußball-Liga in München. Dieses Projekt gewann den deutschen Integrationswettbewerb 2002 und wurde persönlich vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau ausgezeichnet.