(openPR) Von Fitness-Studios, Schulen, Kitas, Hotels und Ferienwohnungen wird gemeldet, dass es nach wochenlangen Stillstand in den Bad- oder Duschräumen übel nach Kaanalisation stinkt. Warum ?
Unter den Abflüssen befindet sich ein mit Wasser gefüllter U-förmiger Siphon als Geruchsverschluss. Wird der Abfluss durch Betriebssperre nicht genutzt, trocknet er aus und der "D u f t " aus dem Kanal steigt in die Umluft. Übrigens ist nachgewiesen, dass selbst bei gefülltem Siphon eine Aerosolwolke über dem Waschbecken schwebt, gefüllt mit gefährlichen Keimen. Selbst neue Rohre bilden einen schleimigen, bis zur Verstopfung wachsenden Biofilm, als idealen Nährboden für pathogene Keime. Inzwischen bestätigen in Verbindung mit Corona Experten wie z.B. Pneumologen, dass der in diesem Feuchtbereich vorwiegend siedelnde Keim Pseudomonas aeruginosa besonders gefährlich ist für Menschen mit Lungenvorerkrankungen, ältere und kranke Menschen in Heimen und Kliniken, deren Immunsystem geschwächt ist. So wurde dem Herstellt des vorbeugenden Pflegemittels Bioli Bac in Thüringen empfohlen, die Lungenzentren und Kliniken mit Fachabteilungen anzusprechen. Es würde schon genügen, wenn wöchentlich einmal je Abfluss ein Teelöffel des enzymhaltigen Granulates eingestreut würde, damit sich die schleimigen Biofilme auflösen.
So berichtet der Hersteller HFK-Krüger GmbH in Thüringen, dass seit Corona, die Bestellungen über seinen e-shop von Haushalten zunehmen. Hingegen
hält sich die Gesundheitsbranche noch bedeckt, da das Robert Koch Institut nur bauliches Empfehlungen gibt. Z.B. dass das Abflussgitter nun an der Rückwand des Beckens anzuordnen ist, damit die Rohrbeläge nicht aufgewirbelt werden und die Keime als Aerosolwolke die Patienten gefährden.
Es wird also noch etwas dauern, bis die jeweils zuständigen Landesgesundheitsministerien die Landeshygieneverordnungen nachbessern, an denen sich die Kliniken und Heime orientieren.
Es gilt als trotz Corono abzuwarten, bis neue Vorschriften entstehen.
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