(openPR) Im Prinzip ja, aber es kommt auch auf den Einzelfall und natürlich auf den Hersteller und manchmal auch auf das Modell an. Ich kann jedem nur empfehlen sich vor dem Kauf darüber Gedanken zu machen. Hier gebe ich Ihnen einige Ansatzpunkte die man beachten sollte.
In meinem Spezialshop für Hufschuhe biete ich nur Produkte an die ich als Reiter und Hufpfleger aus meiner täglichen Praxis empfehlen kann. Viele Hufschuhe habe ich ausprobiert und gar nicht erst in das Sortiment aufgenommen oder schon wieder rausgeschmissen. Daher beschränke ich mich an dieser Stelle auf die wirklich guten und in der Praxis bewährten Modelle wie die Renegade Hufschuhe https://www.pferde-huf.de/shop/de/renegade-hoofboots/renegade-hufschuhe-paar oder die Renegade Viper https://www.pferde-huf.de/shop/de/viper-hufschuhe/renegade-viper-paar
Anfangen möchte ich mit den Hufschuhen von Equine Fusion. Die erfreuen sich immer noch einer sehr großen Beliebtheit bei den Kunden. Der Huf ist rundherum geschützt und der Schuh ist vom Material her weich, was wohl auch viele Kunden anspricht. Schlecht sieht es allerdings mit Reparaturen aus. Die sind bei diesen Schuhen im Grunde nicht vorgesehen. Wenn man geschickt ist oder einen fähigen Schuster in der Nähe hat kann man die Klettverschlüsse neu aufnähen. Das war es aber auch schon. Wenn ansonsten etwas am Schuh nicht in Ordnung ist hat man in der Regel einen Totalschaden.
Wesentlich besser sieht es bei den Hartschalenschuhen von Lander (Renegade Hoofboots und Renegade Viper) und von Dallmer (Dallmer Clog) aus. Diese Schuhe sind modular aufgebaut und viele Teile lassen sich austauschen. Die Ballenhalter lassen sich bei beiden Herstellern einfach austauschen. Bei den Renegade und den Viper kann man zusätzlich noch die Befestigungen (sowohl Kabel als auch Klettbänder) austauschen. Bei den neuen Renegade und Viper ist sogar für jeden Schuh ein Ersatzzehenriemen dabei. Die Zehenriemen halten über die Kabel den kompletten Schuh am Huf. Die sind also besonders wichtig und da finde ich es gut, wenn der Hersteller vorausschauend schon mal ersten Ersatz hinzufügt. Aber im Fachhandel gibt es die Ersatzteile auch einzeln zu kaufen. Die Dallmer Clog haben solche Klettbänder nicht. Die Schuhe werden mit Schnallen gehalten die sich im Grunde nicht abnutzen.
Es gibt übrigens auch Kunden die auf die Idee kommen Ihre Renegade bzw. Viper komplett umzubauen wenn die Sohle verschlissen ist. Also „irgendwo“ eine neue Sohlenplatte zu besorgen (ich frage mich wo, da der Hersteller die nicht anbietet) und alle anderen Teile vom alten Schuh abzubauen und an die neue Sohlenplatte zu montieren. Ich kann davon nur abraten. Die alten Teile habe schon Ihre geplante Lebensdauer hinter sich. Die werden voraussichtlich nicht mehr lange halten. Besonders ärgerlich, wenn man die alten, verschmutzten Teile mit viel Mühe umgebaut hat und dann die ersten Altteile nach kurzer Zeit ausgetauscht werden müssen. Ich persönlich kaufe mir neue Schuhe und behalte die alten Schuhe für den Notfall bzw. als Ersatzteillager.
Dann gibt es noch die bewährten Modelle von Cavallo. Die liegen zwischen den Hartschalenschuhen und den Softboote. Einerseits kann man an den Cavallomodellen nicht viel austauschen. Wichtige Teile wie die oben erwähnten Klettbänder kann man aber doch austauschen und den neuen Schuhen liegen sogar Ersatzbänder bei. Also wie bei den Renegade. Nur kann man eben nur die Verschlüsse tauschen - mehr nicht. Wie gesagt diesbezüglich so ein Zwischending. Muss jeder selber wissen denn die Cavallo sind durchaus sehr gute Schuhe.
Ich hoffe Ihnen ein paar Hinweise gegeben zu haben die Sie beim nächsten Hufschuh bedenken können. Ansonsten schauen Sie doch mal bei mir in den Shop. Dort finden sie bewährte Hufschuhe der etablierten Hersteller zu korrekten Preisen.
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Dipl. Kfm. Wilfried Gabor
Reitsport Gabor
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