(openPR) München, 20. November 2006 – 27 Prozent der Unternehmen, die im dritten Quartal 2006 Stellenanzeigen für Ingenieure geschaltet haben, erwarten explizit gute bis sehr gute Englischkenntnisse von den Bewerbern. Dieses Resultat ergab eine aktuelle Studie der personal total AG auf Basis einer Auswertung von 35.000 Stellenanzeigen in 61 deutschen Printmedien und Online-Jobbörsen.
Die Diskussion über den Fachkräftemangel in Deutschland hält unvermindert an. Im Oktober diesen Jahres verzeichnete der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) 18.000 unbesetzte Ingenieurstellen. Eine Auswertung von personal total zeigt zudem, dass rund ein Drittel der Unternehmen, die im dritten Quartal 2006 Stellenanzeigen schalteten, nach Ingenieuren und Konstrukteuren suchten. Auf Grund der exportorientierten deutschen Industrie sind nicht nur spezifische Fachkenntnisse gefragt, sondern auch Wirtschaftsenglisch gewinnt zunehmend an Bedeutung. „Jeder zweite von uns vermittelte Ingenieur wird heute für Projektarbeit, häufig in internationalen Teams, gesucht“, berichtet Tillmann Gante, Vorstand von personal total und verantwortlich für das Bewerber Recruiting.
Die erhöhte Nachfrage der Unternehmen an verhandlungssicherem Englisch bestätigt Holger Creutzburg, Associate Director Marketing & Communication des Sprachtestanbieters ETS Europe. „Der Sprachtest TOEIC (Test of English for International Communication) verzeichnet seit der Einführung 2001 in Deutschland einen jährlichen Teilnehmerzuwachs von bis zu 30 Prozent. Damit liegt Deutschland an der Spitze der europäischen Union“. Auch Personalberater Gante sieht einen Trend zu Sprach- und Eignungstests: „Unternehmen können so die Bewerber objektiv miteinander vergleichen und nach Kriterien, die konform zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) sind, auswählen.“







