(openPR) Bautenschutzmatten im Terrassenbau
Die Abdichtung (Abdichtfolien, Bitumenbahnen) von Terrassen, Dachterrassen und Balkons soll viele Jahre halten. Sie ist in erster Linie Beschädigungen von oben ausgesetzt und wird deshalb mit Bautenschutzmatten belegt.
Die Bautenschutzmatten sorgen gleichzeitig dafür, dass die Punktlast von Terrassenlagern (Plattenlager oder Stelzlager) auf eine größere Fläche verteilt wird.
Wenn die Abdichtfolie aus PVC besteht, kann der Weichmacher der Bautenschutzmatte in die Folie einwandern und diese verspröden. Ein zwischen PVC-Folie und Bautenschutzmatte gelegtes Schutzvlies verhindert die Weichmacherwanderung.
EPDM-Abdichtfolie ist weichmacherunempfindlich.
Bautenschutzmatten im Teichbau
Im Teichbau werden ebenfalls Abdichtfolien verwendet. EPDM-Folien können dabei mit über 600m² in einem Stück verlegt werden. Die Folien sind der Gefahr der Beschädigung von oben und unten aus gesetzt. Die Gefahren , herrührend vom Untergrund, sind vielfältig. Es können Baumwurzeln,
scharfe Steine, abrupte Übergänge von weichem Sand zu hartem Gestein oder auch Bauschutt sein. Ein Meter Wassersäule drückt mit 1000kg auf einen Quadratmeter. Zwei Meter entsprechen 2000kg.
Bei einfachen Bedingungen kann man Schutzvlies unter die Abdichtfolie legen. Bei höheren Beanspruchungen verwendet man Bautenschutzmatten. Für diesen Zweck kann man zwischen 4, 6, 8 oder 10mm Dicke wählen. Da der Untergrund beim Einfüllen des Wassers nachgeben kann, werden die Bautenschutzmatten überlappend unter die Folie gelegt. Bei Bedarf kann man auch mehrere Matten übereinander legen.
Bautenschutzmatte als Rutschschutz
Für einfache Anwendungen eigenen sie sich als Rutschschutz. An Antirutschmatten für die Verwendung im Güterverkehr (Strasse, Schiene, Wasser, Luft) werden gemäß VDI 2700 bezüglich Gleitschutzfaktor und Reißfestigkeit höhere Ansprüche gestellt.
Link zu Bautenschutzmatten: https://www.terrasse-balkon.com/bautenschutzmatte-1














