(openPR) Die Journalistin Julitta Münch, bekannt als erste Moderatorin des Morgenmagazins und dann als Moderatorin der Sendung "Hallo Ü-Wagen", ist im Alter von 60 Jahren gestorben.
Als Mitgründerin des Vereins Aktion Weißes Friedensband e.V. unterstützte sie uns seit 2003 durch eine intensive Vorstandstätigkeit und brachte viele kreative Ideen ein.
Noch im Dezember hat sie die Jubiläumsfeier zum 50. Runden Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen moderiert und hat allen Aktiven viel Kraft für die weitere Arbeit gegeben. Es war ihre menschliche Gesprächsführung, die einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten hinterlassen hat.
Julitta Münch lagen Kinderrechtsthemen wie Kinderarbeit, Kinderprostitution, Kindersoldaten und Mädchenbeschneidung besonders am Herzen. Gemeinsam haben wir die aktionsgestützte Bildungsarbeit entwickelt, die auch weiterhin die Basis für die Arbeit von Aktion Weißes Friedensband ist und alle Projekte begleitet.
Dabei war es für sie nicht wichtig, ob die Kinder und Jugendlichen in einem fernen Land oder hier in Deutschland leben, sie wollte ihren Beitrag zur Verbesserung ihrer Situation leisten. Für sie gab es nur "Eine Welt".
Dafür war ihr wichtig, dass sich Menschen vernetzen und dass eine menschenbezogene Kommunikation die Kinder- und Menschenrechte stärkt.
Wir werden das bereits mit unserem neuen Projekt "Eine-Welt.tv" in ihrem Sinne fortführen: Da wir durch die aktuelle Corona-Siutation keine Workshops mehr in den Schulen und Jugendeinrichtungen durchführen können, haben wir uns ein kleines Filmstudio eingerichtet. Dort werden wir für Schulen und für Jugendliche Livesteams und Podcasts produzieren.
Leider müssen wir das ohne Julitta Münch machen und sind darüber sehr traurig.












