(openPR) Während Galerien und Museen, bedingt durch die aktuelle Corona-Virus Quarantäne, Ausstellungen und Kunstangebote ins internet verlagern, schwimmt die Döblinger Galerie ART 9TEEN gegen den Strom.
Vom 02. Mai – 09. Juni zeigt man unter dem Titel „Remapping the future“ Gegenwartskunst von vier slowakischen Künstlerinnen: Malerei, Druckgrafik und Objektkunst. Betreiber Alexander Varvaressos erklärt „Freilich können aktuell nur max. 5 Kunden in die Geschäftsräume kommen und auch nur unter den geforderten Schutzmassnahmen, einfach wegen der Grösse der Galerie und der Restriktionen, die wir persönlich als wichtig erachten. Unsere Kunden sollen sich bei uns sicher fühlen und Kultur geniessen. “Kunst müsse wieder im Original gezeigt werden, gerade in Wien, erklärt Varvaressos weiter. „Da passt das Thema „Remapping the future“ der Gruppenausstellung von Alena Adamikova, Maria Corejova, Kristina Mezaros und Olga Pastekova besonders gut“ beschreibt Kurator Thomas Emmerling das Konzept. „Wir denken dass nach Corona besonders Eigenverantwortung, Kreativität und Umsetzungsstärke gefordert sein werden. Diese Ausstellung an sich und ihr Gelingen ist der beste Beweis dafür. Jeder von uns kann und muss einen Beitrag dazu leisten, dass wir wieder bedenkenlos reisen können“.
Die Künstlerinnen repräsentieren Konzepte für die Zeit nach Corona. Familie wird als Wert eine neue Bedeutung erhalten und sich allen Tendenzen der letzten Jahrzehnte zum Trotz auf einmal wieder mit dem Wort „Geborgenheit“ verbinden lassen, auch im Dialog der Generationen. Ebenso erhält das Wechselspiel zwischen äusseren, vorgegebenen Strukturen und der Suche nach der persönlichen Freiheit, eine neue Bedeutung. Dies mag geschehen durch die Flucht in Träume und Symbole, aber mit Sicherheit in einem tieferen Bewusstsein, dass die Natur den Menschen unterstützen und versorgen will, was zu einer tieferen Mystik im Wahrnehmbaren und einer achtsameren Spiritualität führt. Die Verschiedenheit in der Persönlichkeit und den künstlerischen Ausdrucksform und Positionen, im Gegensatz zum gemeinsamen Konzept die Zukunft selbst zu gestalten, bringt Spannung in die Ausstellung.
Dabei liest sich die Auswahl der Künstlerinnen wie das „who is who“der zeitgenössischen slowakischen Kunst. Aufgrund ihrer intensiven Ausstellungstätigkeiten sind sie durchaus in Europa und darüber hinaus bekannt.
Alena Adamikova, Malerei, hat neben vielen Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem im Pressburger Palais Palffy und 2019 im Danubiana Meulensteen Art Museum des niederländischen Kunstsammlers Gerard Meulensteen ausgestellt. Kristina Mezaros, ebenfalls Malerei, hat ihre Arbeiten auf der Liste-Kunstmesse in Berlin ebenso gezeigt wie in Mexiko und Singapur. Ähnlich aktiv ist auch Olga Pastekova, Malerei und Objektkunst, die durch zahlreiche Ausstellungen vielen Galeriebesuchern und Kunstkennern in Wien schon bekannt sein dürfte. Und das schon aufgrund ihrer Experimente figurativ mit Feuer und Farbe auf Holz zu malen und somit dem Gegenständlichen eine neue Wirkung zu verleihen. Zu erwáhnen sind auch die Digital-Grafiken von Maria Corjova. Die slowakische Künstlerin ist mit ihrer Arbeit in der STRABAG Kunstsammlung vertreten und hat ihr Heimatland 2012 auf der Biennale in Venedig für den Bereich Architektur vertreten.
Die Ausstellung findet vom 2.5. – 6.6.2020 statt und ist jeweils von Mittwoch – Samstag im Zeitraum 16.00 – 18.30 Uhr öffentlich zugängig sowie nach Vereinbarung.












