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Sparx Services CE: Die zwölf Gebote des EAM

15.04.202009:50 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Michael Bald beschäftigt sich seit Jahren mit Enterprise Architecture Management (EAM) und verwendet dafür gerne auch den Enterprise Architect. Entscheidend ist für ihn, dass im Mittelpunkt aller Überlegungen zu EAM immer die Business Architektur steht. Um das zu verdeutlichen, hat er aus seiner Erfahrung zwölf Gebote definiert, um EAM im Unternehmen erfolgreich umzusetzen.



Wien, 15. April 2020 - Wenn Michael Bald, Spezialist für Enterprise Architecture Management (EAM), über sein Lieblingsthema spricht, dann merkt man sofort, dass es ihm ein Herzensanliegen ist: „Für die Umsetzung von EAM in einem Unternehmen braucht man klare Richtlinien und ein durchgehendes Konzept. Ganz klar ist dabei, dass immer die Business-Architektur der Ausgangspunkt sein muss. Nur so ist die Operationalisierung der Strategie möglich, die zur erwünschten verbesserten internen Kommunikation sowie der Reduktion von time-to-market und der Kosten (dem TCO – Total Cost of Ownership) führt.“
Enterprise Architect setzt Bald in diesem Vorgehen für die Verbesserung der Kommunikation und die Klärung von Verantwortlichkeiten ein: „Gerade auf der Management-Ebene muss die Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen auch übernommen werden. Hier hilft mir Enterprise Architect, um in verständlicher, grafischer Sprache die wichtigsten Zusammenhänge zu vermitteln! Der große Vorteil ist ja, dass die grafische Darstellung des Business auch für das Management leicht verständlich und ausreichend detailliert ist.“

Enterprise Architect unterstützt EAM sehr gut
Der EAM-Spezialist schätzt die Flexibilität des Enterprise Architect und die vielen vorhandenen Technologien, die EAM unterstützen. Man könne mit diesem Werkzeug alle Ebenen bedienen, dürfe aber auf keinen Fall aus der Anwendungsebene heraus mit der Arbeit beginnen. Dazu Peter Lieber, Gründer von Sparx Services CE: „Wir sind stolz darauf, dass Michael Bald Enterprise Architect als zentrales Werkzeug im Prozess des EAM nutzt. Die unmissverständliche Kommunikation im EAM-Prozess ist letztlich die Basis für den Erfolg eines Projekts. Als Partnerunternehmen von Sparx Systems verfügen wir über die Kompetenz und Expertise im gezielten Einsatz von Enterprise Architect. Neben dem Werkzeug sind auch Methode, Erfahrung und (Modellierungs-) Sprachen die nachhaltigen Ansatzpunkte für die erfolgreiche Etablierung von EAM.“

Business Services genau erheben
Bald plädiert dafür, sich beim EAM auf mehrere Standards zu stützen: TOGAF, ArchiMate, BPMN und UML richtig zu kombinieren bringe den größten Nutzen. Zum Start des Vorgehens gelte es, die Business Services (nicht zu verwechseln mit den Business Capabilities) und deren Verantwortlichkeiten aufzunehmen und genau zu beschreiben, die im Unternehmen erbracht werden. Dafür kommen ArchiMate und Enterprise Architect zum Einsatz, es entsteht die Business Service Landschaft des Unternehmens. In ArchiMate werden die Business-Services festgehalten (Wer macht was?), Enterprise Architect dagegen dient der Geschäftsprozess-Abbildung (Wie und wann wird der Business Service erbracht?). Sind die Business-Services bekannt, dann lassen sich in Enterprise Architect die Geschäftsprozesse der Business-Architektur mit den einzelnen Verantwortlichen LIVE modellieren. Bald weiß aus eigener Erfahrung, dass selbst ungeübte Personen diese Aufgabe nach ein bis zwei Wochen Training erledigen können.

Business Services an neue Erfordernisse anpassen
Auf Basis des nun erhobenen Status Quo-Zustandes lässt sich gut an der Veränderung der Business Services arbeiten. Dabei ist eine enge Abstimmung mit dem Management erforderlich, um diese auch zielgruppengerecht zu definieren. „Letztlich trägt das Management die Verantwortung für die neu definierten Unternehmens-Dienstleistungen oder weitere wertschöpfende Tätigkeiten, also ist eine genaue Abstimmung und Freigabe unumgänglich“, so Bald.
Wurde eine Einigung bezüglich der Services erzielt, so baut im nächsten Schritt die Business Architektur darauf auf. Da diese besonders das Management in seiner Arbeit unterstützt, gilt es, hier die spezifischen Informationsbedürfnisse der unterschiedlichen Stakeholder abzubilden. Dafür wird ArchiMate in Verbindung mit dem in TOGAF definierten Sichten-Konzept genutzt. Da beide Standards von der Open Group kommen, modellieren sie die Unternehmensarchitektur in den vier TOGAF Architekturdomänen Business-, Anwendungs-, Daten- und Technologie-Architektur. Kombiniert wird das mit den in Archimate definierten Layern Business, Anwendung und Technologie. Alle Domänen werden Schritt für Schritt miteinander verbunden, immer nach dem Motto „Business Architecture FIRST!“.

Das Modell ist die Wahrheit
Der EAM-Spezialist wünscht sich abschließend, dass sich auch bei EAM Projekten die Einsicht durchsetze, dass letztlich das Modell, die Digitale Kopie der Organisation (DTO – Digital Twin of Organisation) als Informationsquelle zentral sei. „Im Bauamt ist es jedem Beteiligten klar, dass in den Architektur-Plänen die einzig verbindliche Antwort auf strittige Fragen liegt. Das gilt für mich genauso bei EAM-Informationen wie Business Service Landschaften sowie Geschäftsprozessen, die ja auch sehr komplex sind und wo in den Modellen die im Definitionsprozess festgelegte Wahrheit zu finden sein muss.“



((Info-Kasten))
Die zwölf Gebote des EAM
1) Definieren Sie nicht zuerst ein Metamodell, sondern starten Sie mit Architektur-Standards und schränken sie diese Standards auf Ihre Bedürfnisse ein
2) Für EAM braucht es mehrere Standards. Nutzen Sie also die Sprachen TOGAF, ArchiMate, BPMN und UML kombiniert
3) Starten Sie IMMER mit der Business-Architektur
4) Am Anfang stehen immer die Business Services (TOGAF & ArchiMate), die von Personen erbracht werden
5) Definieren Sie für jeden Business Service eine Person, die dafür auch die Verantwortung übernimmt – Nur so lässt sich die Strategie auch operationalisieren
6) Die Business-Architektur hat Vorrang vor der Anwendungs-Architektur
7) Die Business-Services werden durch das Architektur-Team aufgenommen, um das Business (die Fachbereiche) zu entlasten und zu unterstützen.
8) Konzentrieren Sie sich immer auf die Business-Services. Stellen Sie Capability- oder Function-Maps hinten an oder lassen sie sie ganz weg, das sind Luftschlösser!
9) Nutzen Sie für das Gespräch mit den Business Service Ownern LIVE Business Architecture Modeling: Nach jedem Meeting gibt es dann ein freigegebenes Architektur Diagramm
10) TOGAF und ArchiMate sind Ihre Freunde, nutzen Sie sie
11) Zeigen Sie auch den oberen Managementebenen das Business Modell (DTO), da hier alles sehr gut abgebildet wird
12) Richten Sie EAM als von der IT unabhängigen Business Service ein

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