(openPR) Anfang März fanden die mündlichen Abschlussprüfungen für den 2019 neu gestarteten, berufsbegleitenden Lehrgang für Fach- und Führungskräfte aus dem gemeinnützigen Bereich statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bestanden und halten jetzt ihr Abschlusszertifikat in den Händen. Hinter Ihnen liegen 12 Monate intensive Beschäftigung mit dem Thema Fördermittel-Fundraising für gemeinnützige Aktivitäten. Das von der Förderlotse Akademie in Kooperation mit der Diakonie Hessen konzipierte Angebot trifft auf eine hohe Nachfrage. Der zweite Lehrgang läuft seit Herbst 2019. Aktuell können sich Interessentinnen und Interessenten für den dritten Lehrgang bewerben, der am 1. Oktober 2020 beginnt.
Die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Lehrgangs kamen sowohl von etablierten Wohlfahrtsverbänden als auch von kleinen Kultur- und Sozialeinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Nach der be¬stan¬denen Prüfung erhielten sie ein qualifiziertes Zertifikat mit dem Titel „Fördermittelmana¬ger/ in für gemeinnützige Organisationen der Förderlotse Akademie (FLA)“.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten sich zum Abschluss durchgehend positiv zum neu gestalteten Lehrgang: Christoph Stöckmann (Stabsstelle Projektmanagement; AWO Bezirksverband Pfalz e. V.) stellte fest: Der Kurs erfüllt voll und ganz meine Erwartungen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist vollkommen O.K. Marlene Schmitz (Fördermittelberatung des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.): Der Kurs hat meine Erwartungen erfüllt. Der sehr gute und auch strategische Überblick über den gesamten Fördermittel-Markt – in Verbindung mit dem nötigen Handwerkszeug im Umgang mit Förderern – hat mein Wissen verfestigt und erweitert. Hervorzuheben ist, dass die Studienaufgaben sich an meiner realen Arbeitswelt orientieren, so dass sich der Lehrgang in die praktische Arbeit gewinnbringend integrieren lässt.
Im Lehrgang erwarben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fähigkeit, alle praktischen Aspekte der Fördermittelakquise erfolgreich anzuwenden, und das Know-how, die notwendigen strategischen und organisatorischen Rahmenbedingungen in ihrer Organisation aufzubauen. Damit können sie nun die zentrale Verantwortung und Koordinierung für die Akquise von Fördermitteln in ihren Einrichtungen übernehmen.
Der Lehrgang ist berufsbegleitend für einen Zeitraum von 12 Monaten ausgelegt und umfasst sowohl Präsenzphasen als auch Selbstlernphasen (nach dem Konzept ‚Blended-Learning‘). Das notwendige Grundlagenwissen wurde in Form von lehrgangsbegleitenden Online-Schulungsmodulen im Umfang von 90 Stunden vermittelt. Die Präsenzphasen umfassten insgesamt 12 Schulungstage und konzentrierten sich auf das praktische Anwenden in Form von Einzel- und Gruppenarbeiten und Case Studies. Expertinnen und Experten von Stiftungen und anderen Förderinstitutionen gaben dabei Einblicke in die praktische Arbeit der Fördermittelakquise. Zwischen den Präsenzphasen musste das Gelernte im Rahmen von Hausarbeiten auf die eigene Praxis übertragen werden.
Bisher fehlte in Deutschland eine fundierte Ausbildung für Fördermittelverantwortliche speziell von gemeinnützigen Organisationen, die alle privaten und öffentlichen Förderbereiche berücksichtigt. Das Potenzial an Fördermitteln für gemeinnützige Aktivitäten in Deutschland ist deutlich höher als das von Spenden oder Sponsoring. Schätzungen gehen von 30 bis 40 Mrd. Euro aus, die jährlich in Form von Fördermitteln für gemeinnützige Aktivitäten bereitgestellt werden.
Der Lehrgang wurde von zwei Experten für die Fördermittelakquise in Deutschland gemeinsam entwickelt, die auch die Lehrgangsleitung übernahmen: Torsten Schmotz ist Diplom-Kaufmann (Univ.), verfügt über knapp zwanzig Jahre Erfahrung in den Bereichen Finanzierung, Fördermittel-akquise und Fundraising und berät mit seinem Unternehmen Förderlotse Torsten Schmotz gemein-nützige Organisationen. Bernd Kreh ist Leiter der Abteilung Förderwesen, Fundraising und Stiftungen bei der Diakonie Hessen.
Aufgrund der hohen Nachfrage startet zum 1. Oktober 2020 ein dritter Durchgang des Lehrgangs. Interessentinnen und Interessenten können sich für eine Teilnahme bewerben. Die Präsenzphasen finden in Tagungshäusern/Hotels in Städten mit zentraler ICE-Anbindung statt. Die Studiengebühren betragen 5.500 Euro pro Person.
Seit Herbst 2019 ist die Bundesakademie für Kirche und Diakonie bakd in Berlin ein weiterer Kooperationspartner für den Lehrgang.
Die Förderlotse Akademie ist ein Angebot von Förderlotse Torsten Schmotz, dem ersten unabhän-gigen Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, das sich ausschließlich auf die Fördermittel-akquise von gemeinnützigen Organisationen spezialisiert hat. In den letzten neun Jahren hat Förderlotse Torsten Schmotz knapp 300 Seminare und Workshops mit über 4.500 Teilnehmerin¬nen und Teilnehmern zum Thema Fördermittelakquise durchgeführt und sieben Fachbücher herausgegeben.
Die Diakonie Hessen – das Diakonische Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e. V. ist offizieller Kooperationspartner für den „Lehrgang Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen“. Sie bringt sich in Person des Ko-Lehrgangsleiters Bernd Kreh, Leiter des Bereichs Förderwesen, Fundraising und Stiftungen, sowohl in die inhaltliche Entwicklung und Ausgestaltung des Lehrgangs als auch in die Abnahme der Prüfungsleistungen ein.
Die Rahmendaten des Lehrgangs sind:
Titel: Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen (FLA)
Zertifizierter, 12-monatiger berufsbegleitender Lehrgang
Methodik: Blended-Learning mit 11 Onlinemodulen und 4 dreitägigen Präsenzphasen
Lehrgangsleitung: Torsten Schmotz und Bernd Kreh
Träger: Förderlotse Akademie in Kooperation mit der Diakonie Hessen
Start: 1. Oktober 2020
Internetseite des Angebots: www.fl-akademie.info








