(openPR) Die Internetplattform http://www.operativer-eingriff.de möchte Ihnen im Bereich „Ästhetische Plastische Chirurgie“ mit praktischen Tipps, Tricks, Fakten und Informationen - hilfreich zur Seite stehen. Mit folgenden Hintergrundinformationen zum Thema Bauchstraffung / Bauchdeckenstraffung - haben wir unser Informationsangebot, für Sie erweitert.
Bauchstraffung / Bauchdeckenstraffung (Dermolipektomie / Abdominoplastik)
Wenn es sich nur um eine Fettentfernung im Bereich des Bauches handelt reicht für gewöhnlich eine normale Fettabsaugung (Liposuktion), da bei einer straffen, elastischen Haut ein kosmetisch einwandfreies Ergebnis zu erwarten ist.
Sollte jedoch die Haut infolge einer Fettschürzenbildung schon stark in Mitleidenschaft gezogen worden sein und die beiden geraden Bauchmuskeldecken sind auseinander gewichen oder Sie leiden an einer eine Striaebildung infolge einer Schwangerschaft (Narbig ausgeheilten Einriss in der Hautschicht), ist die Abdominalplastik das Mittel der Wahl. Grundsätzlich stellt die Bauchstraffung einen großen operativen Eingriff dar. Der infolge des Eingriffs mögliche erhebliche Blutverlust und die damit verbundenen Komplikationen dürfen nicht unterschätzt werden.
Das Hauptrisiko einer solchen Operation besteht in einer Wundinfektion sowie einer schlechten Durchblutung der gezogenen Haut. Die damit verbundenen Wundheilungsstörungen können zu auffälligen und breiten Narben führen. In Einzelfällen sind nach fortschreitenden nicht mehr aufzuhaltenden Wundinfektionen Todesfälle beschrieben worden.
Ein paar Monate vor dem geplanten operativen Eingriff sollte mit einem leichten Lauftraining oder Fahrradtraining begonnen werden, denn eine gute körperliche Fitness senkt das allgemeine Operationsrisiko. Eine begleitende, maßvolle Diät ist ebenfalls anzuraten. Diese Diät sollte schon in den letzten 3-4 Wochen vor dem Eingriff vorsichtig angesetzt werden, damit es nicht zu einer ungünstigen Stoffwechsellage des Gesamtorganismus mit Schwächung des Immunsystems kommt.
Die Bauchdeckenstraffung wird unter Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem 2 bis 3 Tage dauernden stationären Aufenthalts verbunden. In Ausnahmefällen, falls nur eine Verminderung von Haut und Unterhautfettgewebe erforderlich ist, kann der Eingriff auch in der so genannten Tumeszenzlokalanästhesie durchgeführt werden.
Die Bauchdeckenstraffung erfolgt in der Regel so, dass die Haut und das Unterhautfettgewebe von Beckenkamm zu Beckenkamm quer durchtrennt werden. Der obere Teil der Bauchhaut wird von der Bauchdecke gelöst und nach unten, Richtung Füße gezogen und gestrafft. Überflüssiges Gewebe wird entfernt und der Nabel wird neu eingesetzt.
Nach erfolgreicher Operation ist es erforderlich, dass der Patient schnell wieder auf die Füße kommt, um das Risiko einer Thrombose bzw. einer Lungenembolie möglichst gering zu halten. Aufgrund der häufig auftretenden Spannung im Nahtbereich sollte jedoch auf eine körperliche Schonung von 14 – 21 Tagen geachtet werden.
Ist gleichzeitig eine Rekonstruktion der eigentlichen Bauchdecke mit erfolgt, sollten körperliche Anstrengungen für ca. zwei Monate absolut vermieden werden. Nach dieser Schonfrist sollte mit leichtem Fitnesstraining begonnen werden. Für einen Zeitraum für 6 Wochen sollte ein Mieder getragen werden.
Der Patient muss sich darüber im Klaren sein, dass auch nach der Heilung, eine Narbe zurück bleibt. Daher sollte vorher mit dem operierenden Arzt der Verlauf dieser Narbe besprochen werden.
Ein Anhaltspunkt für die spätere Narbenführung ist dabei zum Beispiel die Form der Badeanzüge, welche getragen werden. Daher wird die Schnittführung vom operierenden Arzt nach Möglichkeit so gewählt, dass ein Großteil der Narbe später unter diesen Kleidungsstücken verborgen werden kann.
Sollte es nach ein paar Jahren wieder zu einem störenden Bauch kommen, kann prinzipiell erneute eine Bauchstraffung durchgeführt werden. Jedoch ist aufgrund der veränderten Durchblutungsverhältnisse mit einem erhöhten Operationsrisiko und mit Wundheilungsstörungen zu rechnen. Daher sollte nach Möglichkeit die Bauchstraffung, nur ein einziges Mal, durchgeführt werden.
Bei einer vorliegenden Zuckerkrankheit wird der Eingriff einer Bauchstraffung nicht ausgeführt, da die mit der Erkrankung einhergehende Immunsystemschwächung ein erhebliches Operations-Risiko darstellt…
Weiterführende Informationen zum Thema Bauchstraffung / Bauchdeckenstraffung finden Sie unter: http://www.operativer-eingriff.de/information/bauchstraffung-bauchdeckenstraffung.html sowie http://www.operativer-eingriff.de/bauchstraffung.html und http://www.operativer-eingriff.de/information-datenbank.html







