(openPR) Die kfd im Bistum Münster und Maria 2.0 fordern am internationalen Frauentag Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft.
In Kooperation mit den Initiatorinnen von Maria 2.0 ruft der kfd-Diözesanverband zu Mahnwachen am Sonntag, 8. März 2020 auf
ab 10.00 Uhr vor dem Dom in Xanten
ab 11.15 Uhr vor dem Dom in Münster – mit einem Sternmarsch.
Symbolisch drücken die protestierenden Frauen und Männer mit weißen Tüchern ihre Trauer und Mitgefühl, aber auch die Hoffnung auf einen Neuanfang aus.
„Wir fordern eine Kirche, in der Frauen Führungsaufgaben übernehmen und mit ihren Berufungen ernst genommen werden. Wir wollen eine Kirche, in der Frauen Zugang zu allen Diensten und Ämtern haben und endlich zu 50 % an allen Entscheidungen beteiligt sind!“, so Judith Everding, Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft im Bistum Münster.
Für einen Neubeginn, Transparenz und Gleichberechtigung in der katholischen Kirche!
Für eine Kirche, die NIEMANDEN ausschließt!
Gleichberechtigung.Amen.
Vernetzung der Frauenverbände
Es geht nicht allein um die Situation der Frauen und die in den Gemeinden, sondern um eine grundsätzliche Erneuerung der Kirche als Institution!“, unterstreicht Beatrix Bottermann (stellvertretende Vorsitzende der kfd Münster).
„Viele Frauen stehen hinter unseren Forderungen. Wir freuen uns über die Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) und viele Maria 2.0-Gruppen, die sich gemeinsam mit uns und internationalen Frauenverbänden für eine partnerschaftliche Kirche einsetzen.“
Dies zeigen auch 130.000 gemeinsam gesammelte Unterschriften für eine geschlechtergerechte Kirche, die die kfd und der KDFB am 2. März bei der Frühjahrsvollversammlung in Mainz an Kardinal Reinhard Marx und Bischof Franz-Josef Bode (für die Deutsche Bischofskonferenz) sowie Prof. Dr. Thomas Sternberg und Karin Kortmann (für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken) übergeben.









