(openPR) Heute können gut 93 % der deutschen Haushalte auf einen schnellen DSL-Anschluss mit bis zu 50 Mbit/s im Download zurückgreifen. Das war jedoch nicht immer so, denn analoge DSL-Anschlüsse gibt es hierzulande erst seit 20 Jahren.
Der Siegeszug der Digital Subscriber Line (DSL) begann im Jahr 2000, als die Deutsche Telekom ihren unabhängigen T-DSL-Anschluss in Deutschland einführte. Dieser hatte eine Download-Speed von bis zu 768 Kbit/s und eine Upload-Speed von max. 128 Kbit/s. Das Besondere an der Technik war, dass diese erstmal ohne einen ISDN-Anschluss funktionierte. Aus anfänglich 2900 Privatkunden entwickelte sich ein riesiger Telekommunikationsmarkt, der heute über 25 Millionen Kunden umfasst. Kabel-Internet- und LTE-Anschlüsse sind hierbei nicht mitgezählt.
Die meisten DSL-Kunden hat nach wie vor die Deutsche Telekom mit über 13 Millionen Kunden (Stand: 2018). Dem folgen Vodafone, 1&1 und o2. Schnelles VDSL-Supervectoring der Telekom können heute ca. 27 Millionen Kunden in Deutschland nutzen, wobei der Breitbandausbau auch in 2020 zügig vorangeht. Daneben gibt es Highspeed-Kabelverbindungen der Vodafone Gruppe, die die Angebote von Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia (seit August 2019) vereint.
Wenngleich sich mit dem Ausbau von LTE- und 5G-Verbindungen ein mobiler Surftrend fortsetzt, ist der DSL- bzw. Internetzugang bis heute ein Grundbedürfnis, der zum Lebensstandard gehört. So erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe den Internetanschluss bereits im Jahr 2013 zu einem Grundrecht für die Menschen. Dies hatte u. a. zur Folge, dass entstehende Telefon- und Internetkosten auch von den jeweiligen Jobcentern zu tragen sind.
Wie sich die Technik künftig weiterentwickeln wird, bleibt abzuwarten, da sich die mobile 5G- und die Glasfasertechnologie auf dem Vormarsch befinden. Möchten Sie DSL-Anschlüsse kostenlos vergleichen, können Sie das u. a. auf dem gleichnamigen Internetportal DSL.de tun.
Weitere Informationen unter:
https://www.dsl.de













