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Bleibt das Web 2.0 weitgehend werbefrei?

10.11.200612:07 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Der Hype des Web 2.0 erinnert ein bischen an die Euphorie die entstand als noch vor einigen Jahren die UMTS-Lizenzen versteigert wurden. Filme unterwegs anschauen, mobile Werbung, immer die neusten Aktienkurse erhalten und dann war schon irgendwie Schluss mit den Ideen.



Ganz einfach, diese Anwendungen entsprachen nicht dem was der Markt haben will. Es werden damit keine menschlichen Bedürfnisse angesprochen. Man hat nicht einen großen Fernseher zuhause um dann irgendeinen Film auf seinem Mobiltelefon anzuschauen. Und wer sich intensiv mit Aktien beschäftigt, will mehr als nur einen Aktienkurs wissen.

Die gleiche Gefahr besteht nun darin etwas aus dem Web 2.0 machen zu wollen was es nicht ist. Der Markt geht sowieso seinen eigenen Weg. Natürlich werden in der kommenden Zeit sehr viele Millionen in Werbung gesteckt um diese Technologien zu nutzen. Doch hier entscheiden die Communities und nicht ein Redakteur über den Erfolg der Werbung.

Eigentlich ist gar nichts neu, sondern nur der Begriff Web 2.0. Betrachtet man beispielsweise die Werbung über Podcasts, dann stellt sich die Frage wer überhaupt an Werbung interessiert ist, und warum jemand sich überhaupt darauf einlassen sollte über dieses Medium Werbung zu erhalten? In der Welt der Podcasts haben sich viele Subkulturen gebildet. Jeder Subkultur geht es darum, genau den Inhalt und genau die Informationen zu erhalten welche den Bedürfnissen dieser Subkultur entsprechen. Eine Werbung muß also ganz genau auf die Interessen und Inhalte der entsprechenden Subcommunity abgestimmt werden. Jede unpassende Werbung wird als extrem nervig und zeitraubend angesehen. Wenn beispielsweise der Einzelne seinen DSL-Anbieter gewechselt hat, dann ist der Einzelne auch vertraglich für eine feste Zeit gebunden. Alle Werbung die sich dann in den Folgemonaten um das Thema DSL dreht, wird als nervig und spamwertig empfunden.

Ein gewaltiger Vorteil für den Anwender in der Podcastkultur liegt bisher darin, der Werbung komplett aus dem Weg gehen zu können. Anders als beim Fernseher wo man eine Zwangspause während eines Films einlegen muss, bis man den Film weiter anschauen darf.

Ähnlich verhält es sich mit den RSS-Feeds. Es ist eine hervorragende Möglichkeit dem Datenmüll aus dem Weg zu gehen und genau die Informationen zu bekommen die man haben will. Eine Werbung die nicht der Zielgruppe entspricht, und über den RSS-Feed bezogen wird, wird schnell zur Löschung des Feeds im eigenen Feed-Reader führen.

Deutlich wird dies wenn man sich die Menge an verschiedenen Blogs im Internet anschaut. Es geht dabei um ganz spezifische Themen, Interessen und Vorlieben. Ein Blog der mit Werbung übersäht ist, die nicht der Zielgruppe entspricht verschwindet bald im Cyperspace. Doch mancher Blog verdient sich ein nettes Nebeneinkommen mit genau den Werbungsinhalten, welche die entsprechende Community ansprechen. Hier kommen die Prinzipien und Beobachtungen zum tragen, welche in dem Buch „The Long Tail“ von Chris Anderson beschrieben sind. So sagt Eric Schmidt – CEO von Google – dass die Einsichten von Anderson das strategische Denken von Google in maßgeblicher Weise beeinflussen.

„Anderson's insights influence Google's strategic thinking in a profound way.“ Eric Schmidt, CEO, Google

Überleben wird nur jene Werbung im Web 2.0 die ganz genau die Bedürfnisse einer spezifischen Community ansprechen wird. Zum Glück!

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