(openPR) Die aktuelle Studie zu den Serviced Apartments und ihren Betriebsstätten von Georg Consulting zeigt, dass die Auslastung der Betriebsstätten von Serviced Apartments als hoch bezeichnet werden. So gut wie alle Betriebsstätten (93,7 %) hatten laut einer Betriebsbefragung eine Auslastung von mehr als 50 Prozent gemessen an der Gesamtkapazität Der größte Teil der Betriebsstätten (37,5 %) hat sogar eine Auslastung von mehr als 75 Prozent erreicht. Nur 6 Prozent der befragten Betriebe gab an eine Auslastung von unter 50 Prozent im Jahr 2019 gehabt zu haben.
Erwartungsgemäß ist der Preis für die Übernachtungen in Servied Apartments umso niedriger, je länger das Apartment gemietet wird, und umso höher, je größer das Apartment ist. So würde ein 1-Zimmer-Apartment im Monat (30 Übernachtungen) im Durchschnitt 1.813 Euro kosten und ein 2-Zimmer-Apartment 2.460 Euro pro Monat.
Keiner der befragten Betriebe akzeptiert bisher Krypto-Coins (wie beispielsweise Bitcoin, BitcoinCash oder Lightcoin) oder Kryto-Tokens (wie beispielsweise Crypterium oder Eligma) als Zahlungsmittel, sodass nur eine Zahlung in Euro möglich ist. Bemerkenswert ist, dass entgegen einer ersten Vermutung die meist akzeptierte Zahlung die per Bankanweisung ist und diese noch vor der Barzahlung rangiert, die nur knapp zwei Drittel (62,1 %) der Betriebsstätten akzeptieren. Kontaktloses Bezahlen - gleichviel ob mit einer NFC-Karte, mit einem über einen NFC-Chip verfü¬genden smartphone oder mithilfe eines vom Betreiber über dessen Kassensystem oder vom Gast über dessen Handy generierten QR-Codes - ist nur in 7 Prozent der Betriebe möglich.
Knapp vier Fünftel (78,8 %) aller Anbieter schätzen die zukünftige Nachfrage nach den von ihnen angebotenen Serviced Apartments als gut oder sehr gut ein, d.h. rechnen mit einer Zunahme der Nachfrage. Der Wert ist etwas niedriger als der des letzten Jahres (87,1 %). Gestiegen gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil derjenigen, die zukünftig eine negative Entwicklung der Nachfrage sehen: 18,2 Prozent versus 5,9 Prozent. Angesichts der insgesamt positiven Nachfrageeinschätzung plant gut die Hälfte (54,2 %, Vorjahr: 47,1 %) der befragten Anbieter, in den nächsten Jahren Investitionen zwecks Expansion zu tätigen. Der Wert bewegt sich damit in Richtung der in der Vergangenheit festgestellten Werte (57 % und 60 %) und bedeutet eine gegenüber dem Vorjahr größere Anzahl von Betrieben mit Investitionsplänen. Diese Feststellung korreliert mit der Beobachtung, dass die Anzahl der Betreiber ohne Investitionspläne gegenüber dem Vorjahr abgenommen hat. hat. Sie betrug im Vorjahr 23,5 Prozent und liegt aktuell bei 16,7 Prozent.












