(openPR) Bei der Standard-Etikettenherstellung gibt es viele Druckmöglichkeiten, doch zu den verbreitetsten Druckarten gehören der Thermodirekt- und der Thermotransferdruck. Beide zeichnen sich durch einen einfachen Schnelldruck mit detailliertem Druckbild bei einem minimalen Handlingsaufwand aus. Trotz der anfänglichen Ähnlichkeiten weisen beide gravierende Unterschiede auf, die vor dem Kauf berücksichtigt werden müssen.
Thermodirektetiketten:
Das Haftmaterial besteht aus thermo-sensitivem, bzw. hitzeempfindlichem Papier, dass punktuell erhitzt wird. Durch die Erhitzung an den richtigen Stellen entsteht das Druckbild. Damit sind hohe Druckgeschwindigkeiten von bis zu 250 mm/s möglich und das bei geringen Druckkosten und Wartungsaufwand. Da direkt auf dem Material gedruckt wird, sind keine zusätzlichen Verbrauchsmaterialien erforderlich.
Die einfache Bedruckung hat allerdings aufgrund der thermo-sensitiven Oberfläche eine kratzempfindliche Oberfläche zur Folge. Zudem sind diese Etiketten anfällig gegenüber äußeren Einflüssen, wie Hitze und Nässe. Zusätzlich lässt der Thermodirektdruck nur ein geringes Spektrum an Materialien zu, da lediglich thermo-aktives Papier verwendet wird. Diese Nachteile machen Thermodirekt-Etiketten unbrauchbar für langfristige Einsätze.
Diese Standardetiketten werden für Anwendungen verwendet, die lediglich eine temporäre Kennzeichnung erfordern, darunter Versandetiketten, Paketaufkleber, Logistik- und kurzfristige Fertigungskennzeichnungen. Immer mehr Unternehmen nutzen Thermodirekt-Etiketten aufgrund der schnellen, einfachen und günstigen Produktion.
Thermotransferetiketten:
Der Thermotransferdruck ist die Alternative und ermöglicht eine langfristige Etikettierung. Hier erfolgt der Druck über Thermotransferbänder und nicht über thermo-sensitives Papier. Dieses Druckverfahren lässt eine größere Wahl an Materialien zu, wie beispielsweise Folien und Verbundetiketten. Beim Druck wird ein zusätzliches parallel-laufendes Farbband verwendet, dass eine Farbschicht an die richtigen Stellen auf dem Etikett überträgt und so ein Druckbild entstehen lässt. Je nach Material müssen die Thermotransferbänder an die unterschiedliche Variation der Materialoberflächen angepasst werden, um einen randscharfen Druck und eine optimale Verankerung zu gewährleisten. Mit der richtigen Auswahl der Thermotransferbänder zwischen Wachsbändern und Harzbändern kann sichergestellt werden, dass sich die Thermotransferetiketten durch ihre zusätzliche Haltbarkeit und ihre Widerstandskraft gegen Beschädigungen und andere Einflüsse wie beispielsweise Hitze auszeichnen.
Zu berücksichtigen sind bei dieser Druckprozedur jedoch der Verbrauch von Zusatzmaterialien und das damit zusätzliche Handling der Restmaterialien, was höhere Kosten mit sich zieht. Dadurch wird das Druckverfahren vor allem für langfristige Einsatzzwecke verwendet, wie beispielsweise Produkt-/ Waren- und Automobilauszeichnungen, Sicherheitshinweise, detaillierte Barcodekennzeichnungen und für die langfristige Haftung beim Transport.
Die große Frage bei der Wahl lautet daher:
Braucht man eine billige, aber kurzfristige Lösung oder nimmt man langfristig einen höheren Aufwand in Kauf für haltbare Etiketten?
Weitere Informationen zu den Anwendungen und den Einsatzgebieten von Thermodirektetiketten und Thermotransferetiketten ist zu finden unter:
Thermodirekt: https://schlegel-etiketten.de/produkte/thermodirektetiketten/
Thermotransfer: https://schlegel-etiketten.de/produkte/thermotransferdruck/














